Am Donnerstagabend kam es in Berglen im Rems-Murr-Kreis zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 19:30 Uhr erfasste eine 84-jährige Autofahrerin in einem VW eine 49-jährige Fußgängerin, die mit zwei Hunden unterwegs war. Der Unfall ereignete sich beim Abbiegen, wobei die Autofahrerin anscheinend die Geschwindigkeit falsch einschätzte, und die Fußgängerin von hinten angefahren wurde. Dies führte dazu, dass sie auf das Fahrzeug geschleudert wurde und schwere Verletzungen erlitt. Sie wurde umgehend ins Krankenhaus eingeliefert. Das Polizeirevier Winnenden hat Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen, wie die Stuttgarter Nachrichten berichten.
In Verbindung mit dem Vorfall steht ein weiterer schwerer Verkehrsunfall, der sich bereits am 3. Oktober 2022 in Berglen ereignete. Bei diesem Unfall nahm ein 86-jähriger Autofahrer einem 20-jährigen Rollerfahrer die Vorfahrt. Das Polizeipräsidium Aalen gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass der Rollerfahrer in der Marienstraße im Ortsteil Ödernhardt beim Abbiegen in die Luisenstraße schwer verletzt wurde. Auch in diesem Fall musste der junge Mann ins Krankenhaus gebracht werden.
Häufige Unfälle in Berglen
Die beiden Unfälle werfen ein besorgniserregendes Licht auf die Verkehrssicherheit in der Region. Es scheint, dass Senioren häufig in Unfälle verwickelt sind, da sowohl die 84-jährige Autofahrerin als auch der 86-jährige Unfallverursacher in den vorliegenden Fällen schlichtweg andere Verkehrsteilnehmer übersahen. Während der jüngste Unfall durch das Polizeirevier noch untersucht wird, zeigt sich, dass die Gefahren auf den Straßen von Berglen ernst genommen werden müssen. Nach dem ersten Unfall im Jahr 2022 bleibt die Frage offen, ob es zu präventiven Maßnahmen in der Region kommen wird, um solche Vorfälle zu verhindern.
Die lokale Polizei ruft sowohl Autofahrer als auch Fußgänger zur Vorsicht auf. Besonders häufig treten Unfälle beim Abbiegen auf, wo die Sicht eingeschränkt sein kann. Daher sind erhöhte Aufmerksamkeit und Zellastik entscheidend, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.