Am Donnerstag, dem 12. Februar 2026, kam es in Rudersberg zu einem Küchenbrand, der für sechs Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung endete. Der Vorfall ereignete sich gegen 15:30 Uhr in der Backnanger Straße, wo Öl in der Restaurantküche in Brand geriet. Die Flammen breiteten sich schnell auf die Dunstabzugshaube aus, was zu einer erheblichen Rauchentwicklung führte. Ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr war erforderlich: Sechs Fahrzeuge und 30 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro, während eine Person aufgrund der Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht wurde. Weitere Informationen können in dem Artikel auf der GMÜNDER TAGESSPOST nachgelesen werden.

Ähnliche Vorfälle ereigneten sich auch in anderen Regionen Deutschlands. So gab es am 2. August 2025 einen Küchenbrand in Oberasbach, bei dem eine 46-jährige Bewohnerin in ihrer Wohnung in der Bachstraße ebenfalls eine Rauchgasvergiftung erlitt. Der Brand wurde durch Öl verursacht, das auf dem Herd in Flammen aufging. Die Feuerwehr wurde gegen 14:45 Uhr alarmiert, nachdem ein Nachbar Rauch bemerkte. Glücklicherweise blieben andere Wohnungen unbeschädigt. Die Polizei versiegelte die betroffene Wohnung, während der Schaden noch nicht beziffert wurde. Details zu diesem Vorfall sind in einem Bericht auf BILD zu finden.

Die Gefahren in der Küche

Die Küche gilt als der gefährlichste Ort im eigenen Zuhause. Statistiken zeigen, dass die häufigste Brandursache unbeaufsichtigtes oder vergessenes Essen auf dem Herd ist. Besonders gefährdet sind Senioren, die oft an Vergesslichkeit oder mangelnder Reaktionsfähigkeit leiden. In Deutschland sind 61 % der Brandtoten über 60 Jahre alt. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, startet am 1. Oktober 2025 die Kampagne „Stop Herdbrand“ zum Internationalen Tag der älteren Menschen. Diese Initiative wird von verschiedenen Organisationen unterstützt, darunter der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAG).

Herdwächter gelten als zentrale Schutzmaßnahme für Senioren, die selbstbestimmt leben möchten. Hermann Schreck, Vizepräsident des DFV, betont die Wichtigkeit dieser Geräte für die Sicherheit und Selbstständigkeit im Alter. Die Kampagne „Stop Herdbrand“ zielt darauf ab, Aufklärung zu fördern und die Aufmerksamkeit auf die Gefahren in der Küche zu lenken. Für weitere Informationen steht Claudia Groetschel unter der Telefonnummer 030/44 02 01 33 zur Verfügung.