In den frühen Morgenstunden des 9. Februar 2026 ereignete sich auf der B 14 bei Backnang ein schwerer Verkehrsunfall. Laut Esslinger Zeitung missachtete ein 24-jähriger Ford-Fahrer eine Rot zeigende Ampel an der Einmündung zur B 14. Dies führte zu einer Kollision mit einem Lastwagen, der von einem 54-jährigen Mann gelenkt wurde. Der Aufprall war so heftig, dass der Ford auf einen Opel geschleudert wurde, der von einer 64-jährigen Frau gefahren wurde. Trotz des erheblichen Sachschadens blieben alle Beteiligten unverletzt.

In Zahlen ausgedrückt, beläuft sich der Schaden auf etwa 10.000 Euro für den Ford und den Opel, während am Lastwagen rund 4.000 Euro zu verzeichnen sind. Zwei der beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei hat bereits Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Zusätzlicher Unfall auf der B 14

BKZ berichtet.

Allgemeine Verkehrssicherheit

Diese Vorfälle sind Teil eines größeren Problems im deutschen Straßenverkehr, wie auch Statista aufzeigt. Im Jahr 2024 gab es in Deutschland etwa 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle, was einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Zahl der Unfälle mit Sachschäden ist hingegen gestiegen, während die Unfälle mit Personenschäden auf einem historischen Tiefstand verharren. Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland fiel zwischen 1970 und 2024 von 19.193 auf 2.770, dennoch bleibt der Verkehr sicherheitsfähig, denn menschliche Fehler wie Unaufmerksamkeit sorgen weiterhin für viele Unfälle.

Das Ziel „Vision Zero“, welches von den Verkehrsministern der EU angestrebt wird, verfolgt das langfristige Ziel, bis 2050 keine Verkehrstoten mehr zu registrieren. Um dies zu erreichen, sind eine bessere Verkehrsführung, technologische Innovation und ein erhöhtes Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer erforderlich. Die aktuellen Unfälle auf der B 14 verdeutlichen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt.