In einer Welt voller unbeschreiblicher Tragödien und herzzerreißender Momente – eine Geschichte, die Ihr Herz brechen wird! Die 22-jährige Fotografin Charlotte Obertreis aus Althütte hat sich auf das Ergreifendste der so oft schmerzhaften Realität gewidmet: der Fotografie von schwerst kranken Kindern und deren Familien. Ihre bewegende Mission? Erinnerungen festhalten, die für viele die letzten Lebenszeichen voller Liebe sind. Stuttgarter Nachrichten berichtet, dass Obertreis alles daran setzt, unbeschwerte Stunden in der Natur, innige Momente im eigenen Zuhause sowie die letzten Augenblicke und Beerdigungen der Kinder zu dokumentieren.
Charlotte ist ein Lichtblick inmitten von Angst und Trauer. Ihre Fotos sind mehr als nur Bilder – sie sind tröstende Erinnerungen für Familien, die an der Schwelle des Lebens stehen. Bei den Shootings bringt sie sogar Seifenblasen mit, um die schwere Atmosphäre zu durchbrechen und ein Gefühl der Leichtigkeit zu vermitteln, das so dringend benötigt wird.
Eine emotionale Achterbahnfahrt
Doch während Charlotte mit ihrer Kamera diese gefühlvollen Momente einfängt, spürt sie die emotionale Nähe zu den Familien, die unschätzbar wertvoll, aber auch überaus belastend ist. Es ist ein schmaler Grat zwischen Nähe und Distanz, den sie zu meistern versucht, während sie den Betroffenen in ihren schwersten Stunden zur Seite steht.
Die Herausforderungen, die Eltern und Kinder im Angesicht des Verlustes überwinden müssen, sind kaum vorstellbar. In einem anderen Teil der Welt kämpft das Universitätsklinikum Krems ebenfalls an der Front der Trauerbewältigung. Hier stehen MitarbeiterInnen dem Tod ganzjährig gegenüber und setzen sich umfassend mit der Trauerverarbeitung von Kindern und Jugendlichen auseinander.
Trauerbewältigung: Ein unverzichtbarer Schritt
Martina Mondl, Koordinatorin des Psychologischen Dienstes, hat einen wegweisenden Workshop zur Trauerbewältigung organisiert, der für 22 TeilnehmerInnen die Augen für die verschiedenen Phasen der Trauer öffnete. Unterstützung ist nicht nur für die Trauernden wichtig, sondern auch für die Eltern, die ihre Kinder in dieser dunklen Zeit begleiten müssen. Offene Kommunikation und professionelle Trauerbegleitung werden als unerlässliche Stützen angesehen, um den Angehörigen in ihrer Zeit des Schmerzes Halt zu geben.
Das Familientrauerprojekt „CUT“, unter der Leitung von Elke Kohl, arbeitet an der entscheidenden Schnittstelle zwischen Krankenhausaufenthalt und dem Leben danach, um auch über den stationären Aufenthalt hinaus zu helfen. Eine Initiative, die dringend benötigt wird, um Familien in der dunkelsten Zeit ihres Lebens zu unterstützen. Die Realität ist, dass für viele kein Ausweg aus dem emotionalen Chaos sichtbar ist, und doch kämpfen alle dafür, einen Weg zurück ins Licht zu finden. Lebenlassen.org bietet dazu weitere Einblicke und Unterstützung an, die Hoffnung in die Dunkelheit bringt.
Charlotte Obertreis und die engagierten MitarbeiterInnen des Universitätsklinikums Krems stehen gemeinsam an vorderster Front des Kampfes gegen den Schmerz, der das Leben vieler Familien geprägt hat. Ihre Arbeiten sind nicht nur fotografische Dokumentationen, sondern echte Lichtblicke für viele Familien in ihrer leidvollen Zeit.