Die Polizei in Backnang sucht mit Hochdruck nach Alexander S., 34 Jahre alt, der seit Donnerstag, dem 26. Juni, vermisst wird. Besorgte Angehörige und die Behörden sind alarmiert, da der Vermisste sich möglicherweise in einer hilflosen Lage befindet. Ein Polizeihubschrauber wurde am Samstag, dem 5. Juli, in den frühen Morgenstunden zwischen 3.50 und 4.20 Uhr eingesetzt, um das Gebiet nach ihm abzusuchen, jedoch blieb diese Suche ohne nennenswerten Erfolg. Die Situation ist angespannt, da Alexander S. bereits Anfang Juni vermisst wurde und damals nur durch einen komplexen Einsatz gefunden werden konnte. Diesmal könnte seine gesundheitliche Verfassung eine noch größere Rolle spielen.
Die Beschreibung des Vermissten lautet: Er ist etwa 190 cm groß, hat kräftige Statur, rot-braune, lockige Haare und einen rötlichen Vollbart. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug er wahrscheinlich ein braunes T-Shirt, schwarze kurze Hosen und bunte Turnschuhe in Blau, Grün und Orange. Die Polizei weist darauf hin, dass Alexander S. gerne Zeit an der Murr und in Waldgebieten verbringt und städtische Umgebungen meidet, was die Suche zusätzlich erschwert. Mögliche Aufenthaltsorte könnten Althütte und Sechselberg sowie die umliegenden Bereiche sein. Die Anwohner und Spaziergänger in der Region sind daher besonders aufgefordert, auf ihn zu achten und gegebenenfalls Hinweise zu geben.
Ein Appell an die Bevölkerung
Die Polizei bittet eindringlich um Unterstützung aus der Bevölkerung. Hinweise zu Alexander S. können unter der Telefonnummer (07361) 5800 beim Polizeipräsidium Aalen gemeldet werden. Es gibt keinen festen Suchbereich, da die Ermittlungen und Suchaktionen aufgrund seiner Vorliebe für abgelegene Naturräume flexibel gestaltet werden müssen. Fotos des Vermissten sind in der Online-Datenbank der Polizei verfügbar, um die Suche zu erleichtern. Die Hoffnung bleibt, dass jemand Alexander S. sieht und sofort die zuständigen Stellen informiert.
In den letzten Tagen hat die Polizei bereits eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, um den Vermissten zu finden. Der Einsatz des Hubschraubers ist nur ein Teil eines umfangreichen Suchprogramms, das auch Fuß- und Fahrzeugpatrouillen umfasst. Im Juni wurde Alexander S. zumindest einmal erfolgreich aufgefunden, als er aus einem Krankenhaus in Winnenden verschwunden war. Jetzt hoffen die Sicherheitskräfte erneut auf die Mithilfe von Zeugen und Passanten, um den 34-Jährigen wohlbehalten zurückzubringen. Jegliche Informationen könnten entscheidend sein.