Am 8. März 2026 ist es soweit: Die Bürger des Ostalbkreises sind aufgerufen, ihre Stimmen bei der Landtagswahl abzugeben. Über 235.000 wahlberechtigte Bürger können dann erstmals auch die 16-Jährigen ihre Stimme abgeben. Diese Wahl ist von großer Bedeutung, denn die Wähler haben die Möglichkeit, zwei Stimmen zu vergeben: eine Erststimme für einen Kandidaten im Wahlkreis und eine Zweitstimme, die für die Sitzverteilung der Parteien im Landtag zählt. Insgesamt werden mindestens 120 Abgeordnete gewählt, davon 70 direkt im Wahlkreis und der Rest über die Landeslisten der Parteien.
In den Wahlkreisen Schwäbisch Gmünd und Aalen treten insgesamt 25 Direkt- und Ersatzkandidaten an. Auf der anderen Seite stellen 21 Parteien Landeslisten mit insgesamt 657 Kandidierenden auf. Die Wahlbeteiligung in der Vergangenheit war recht unterschiedlich: Im Jahr 2021 lag sie bei ca. 64%, während sie 2016 noch bei etwa 71% lag. Die Wähler können entweder im Wahllokal oder per Briefwahl teilnehmen. Für die Briefwahl müssen die Unterlagen bis spätestens am Wahltag um 18 Uhr bei der Wahlbehörde eingegangen sein. Zudem stehen Stimmzettelschablonen für blinde und sehbehinderte Menschen zur Verfügung. Die Auszählung der Stimmen beginnt am Wahlabend um 18 Uhr, und die Wahlergebnisse werden fortlaufend auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht. Ein besonderer Dank geht an die Kommunen und die ehrenamtlichen Wahlhelfer, die sich für einen reibungslosen Ablauf einsetzen.
Die Parteien und ihre Chancen
Insgesamt treten sechs Parteien zur Wahl an: Partei U, Partei V, Partei W, Partei X, Partei Y und Partei Z. Bei den Erststimmen hat Partei U in 40 Wahlkreisen und Partei V in 30 Wahlkreisen gewonnen. Die anderen Parteien konnten keine Wahlkreise für sich entscheiden. Bei den Zweitstimmen erzielte Partei U 30%, gefolgt von Partei V mit 25%, Partei W mit 17%, Partei X mit 15% und Partei Y mit 10%. Partei Z erhielt lediglich 3% und verfehlte somit den Einzug ins Parlament.
Die Sitzverteilung im Parlament wird durch die Zweitstimmen bestimmt. Bei einer Gesamtzahl von 120 Sitzen erhält Partei U 37 Sitze, Partei V 31 Sitze, Partei W 21 Sitze, Partei X 19 Sitze und Partei Y 12 Sitze. Interessanterweise hat Partei U 40 Direktmandate gewonnen, steht aber nur 37 Sitze zu, was zu drei Überhangmandaten führt. Um das Verhältnis der Zweitstimmen wiederherzustellen, erhalten andere Parteien Ausgleichsmandate. Im größeren Parlament hat Partei V nun 33 Sitze statt 31, Partei W 22 Sitze statt 21 und Partei X 20 Sitze statt 19. Insgesamt gibt es fünf Ausgleichsmandate: Partei V erhält zwei, während die Parteien W, X und Y jeweils eines bekommen. Damit hat der Landtag nun insgesamt 128 Sitze.
Ausblick und weitere Informationen
Die bevorstehende Landtagswahl ist ein bedeutendes Ereignis für die Bürger im Ostalbkreis. Der Ausgang der Wahl könnte weitreichende Folgen für die politische Landschaft in Baden-Württemberg haben. Wer genauere Zahlen und Informationen zur Wahl sucht, findet diese auf der offiziellen Seite der Statistik Baden-Württemberg.
Für weitere Informationen zur Landtagswahl im Ostalbkreis und um die Entwicklungen vor und nach der Wahl zu verfolgen, empfehlen wir den Artikel auf der Remszeitung sowie die Informationen auf der Website zur Landtagswahl BW.