Nach dem 2:2-Unentschieden gegen den FC Bayern München hat der Hamburger SV seine Trainingsaktivitäten intensiviert. Am 4. Februar 2026 standen 24 Feldspieler und 4 Torhüter auf dem Trainingsplatz, während die Mannschaft sich auf das bevorstehende Spiel gegen den 1. FC Heidenheim vorbereitet. Unter den Neuzugängen sind Philip Otele und Albert Grönbaek, die kürzlich verpflichtet wurden, um das Team zu verstärken. Kapitän Yussuf Poulsen hat dabei eine besonders bemerkenswerte Rückkehr vollzogen. Er trainierte erstmals nach seiner langwierigen Sprunggelenksverletzung wieder vollständig mit der Mannschaft, was ein positiver Fortschritt für den HSV ist. Laut Ligainsider wird Poulsen am Dienstag ins Teamtraining einsteigen, was früher als prognostiziert eintritt.

Die Rückkehr von Poulsen ist nicht nur für ihn persönlich bedeutend, sondern auch für die Integration der Neuzugänge, insbesondere für Albert Grönbaek. Obwohl Poulsen gut im Training aussieht, wird er für die Kadernominierung gegen den 1. FC Heidenheim noch nicht bereit sein. Das Heimspiel gegen Union Berlin wird als realistischeres Ziel für seine Rückkehr in den Wettkampf angesehen. Die schnelle Rückkehr in das Training ist besonders bemerkenswert, da ursprünglich angenommen wurde, dass er erst im März wieder dabei sein könnte. Poulsen hatte sich im Dezember 2025 einen Bänderriss mit Syndesmosebeteiligung zugezogen, während andere Spieler, wie Warmed Omari, operiert werden mussten.

Aktuelle Situation im Team

In der Trainingsgruppe gibt es einige weitere personelle Veränderungen. Otto Stange kehrt von seiner Leihe zur SV Elversberg zurück und trainiert ebenfalls mit dem Team. Inzwischen befinden sich Damion Downs, Fabio Balde und Jean-Luc Dompe in individueller Rehabilitation mit einem Reha-Trainer. Albert Sambi Lokonga und Nicolas Capaldo, der aufgrund seiner fünften gelben Karte für das kommende Spiel gesperrt ist, bleiben im Kraftraum. Ein weiterer Spieler, Alexander Rössing-Lelesiit, absolviert Teile seiner Reha in Norwegen wegen eines Syndesmoserisses.

Die Trainingsinhalte konzentrieren sich auf taktische Aspekte, und die Mannschaft absolviert täglich Einheiten bis zum Spiel in Heidenheim. Es wird eine Spielform mit sechs kleinen Toren genutzt, um die technische und taktische Fertigkeit zu fördern. Während des Spiels gegen Heidenheim sind die Temperaturen auf dem Platz knapp über dem Gefrierpunkt angesagt, was eine zusätzliche Herausforderung für die Spieler darstellen kann.

Rehabilitation und Rückkehr zum Wettkampf

Die Rehabilitation von Sprunggelenksverletzungen, wie sie bei Poulsen vorlag, ist entscheidend für eine erfolgreiche Rückkehr ins Training und den Wettkampf. Verletzungen im oberen Sprunggelenk gehören zu den häufigen Sportverletzungen und erfordern angepasste Heilungsprogramme. Eine gezielte Rehabilitation kann Sportlern helfen, ihre Leistungsfähigkeit wiederzuerlangen. Physiotherapie, Orthesen und andere konservative Therapien sind wichtige Elemente, um den Heilungsprozess zu unterstützen und Rückfälle zu vermeiden, wie Physio Teli erläutert.

Letztendlich ist die Rückkehr von Yussuf Poulsen ins Training ein Hoffnungszeichen für den Hamburger SV. Die kommenden Tage und das Spiel gegen Heidenheim werden zeigen, ob er seine Fitness rechtzeitig zurückgewinnen kann, um bald wieder aktiv ins Geschehen einzugreifen.