In einem komplexen und grausamen Fall von Mord und Familienverbrechen in Sontheim an der Brenz sind neue Entwicklungen ans Licht gekommen. Am 2. Juli 2025 wurde bestätigt, dass die im Jahr 2008 verschwundene Leiche eines 22-jährigen Mannes, der als Schwiegersohn eines Mörders galt, identifiziert wurde. Diese Identifizierung wurde durch die Zusammenarbeit von Ermittlern aus Deutschland und Italien ermöglicht, die den Leichnam an der Brennerautobahn fanden und nun eine Verbindung zu den Mordfällen in Sontheim herstellen konnten. [SWR] berichtet, dass die tragische Geschichte im Jahr 2008 begann, als der italienische Staatsbürger seinen Schwiegersohn erdrosselte und grundsätzlich den Leichnam zerstückelte, bevor er ihn nach Italien brachte.

Zu diesem Zeitpunkt wurde die Leiche des Schwiegersohns nach dem Verschwinden während eines Familienessens im Jahr 2008 nie identifiziert. Dies führte zu jahrelangen Ermittlungen, die erst 2024 durch die Polizei in Ulm wiederbelebt wurden, als die Zustände im Zusammenhang mit einem gefundenen Schädel in einem ehemaligen Wohnhaus des Haupttäters ins Spiel kamen. [HZ] ergänzt, dass die Identität des Schweigervaters durch DNA-Analysen und die Bestätigung durch seine Witwe schließlich gesichert werden konnte.

Der Täter und seine Morde

Der Haupttäter, ein 60-jähriger Mann, wurde bereits 2014 für die Morde an seinem Schwiegersohn sowie dem Lebensgefährten seiner Tochter für schuldig befunden. In den Jahren 2008 bis 2019 hat er, gemeinsam mit seinen Söhnen, an die drei Männer brutal getötet, deren Leichenteile schließlich im Garten der Familie gefunden wurden. Darüber hinaus lüfteten die Ermittler, dass das letzte Mordopfer, ein 59-jähriger Mann, aus Habgier getötet wurde, als sie sein Grundstück beanspruchen wollten. [SWR] legt dar, dass die grausamen Taten des Täters im Laufe der Jahre immer mehr ans Licht kamen. Während er anfangs gestand, seine Morde begangen zu haben, bestritt er dann den Mord an seinem Schwiegersohn.

Im Jahr 2020 wurde er in einem separaten Verfahren wegen Totschlags zu zehn Jahren Haft verurteilt, da keine Mordmerkmale nachgewiesen werden konnten. Zwar verbüßt er momentan eine lebenslange Freiheitsstrafe, jedoch gibt es keine Beweise, die ihm akut an den Mordfällen anderer Opfer festmachen. Sein älterer Sohn wurde zu 15 Jahren und der jüngere Sohn zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. [HZ] beschreibt, wie die Geschehnisse rund um diese Mordserie in den letzten Jahren viele Fragen aufwarfen, insbesondere nach den vermissten Personen aus den vergangenen Jahren. Der Fall erlebte im Jahr 2019 einen Wendepunkt, als die Leichenteile des letzten Opfers im Garten des Täters entdeckt wurden.

Neues Licht auf alte Fälle

Erst im Juni 2025 bestätigte der Leitende Oberstaatsanwalt in Bozen, dass der Leichnam an der Brennerautobahn tatsächlich der lange vermisste Schwiegersohn ist. Die Ermittler in Ulm suchten intensiven Kontakt mit ihren italienischen Kollegen, um die Zusammenhänge zu klären und eine Lösung für die offenen Fragen zu finden. Die Identifikation des Schädels, der bei Renovierungsarbeiten im alten Haus des Mörders entdeckt wurde, könnte möglicherweise auch neue Erkenntnisse zu weiteren vermissten Personen liefern, die in dieser tragischen Familientragödie involviert sind. [SWR], [HZ].

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