Am 31. Oktober 2025 fand im DFB-Pokal ein spannendes Duell zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem Hamburger SV statt, das mit einem knappen 1:0 zugunsten des HSV endete. Das entscheidende Tor erzielte Robert Glatzel in der 85. Minute per Elfmeter, nachdem der Schiedsrichter Benjamin Brand einen umstrittenen Handelfmeter verhängte. Glatzel, der zuvor nicht zum Kader gehörte, erwies sich als wichtiger Faktor für die Hamburger, die damit ins Achtelfinale einziehen.
Während der ersten Halbzeit hatte Heidenheim sichtbar Schwierigkeiten, offensiv zu agieren und konnte keine nennenswerten Chancen herausspielen. Der HSV hingegen vergab mehrere gute Gelegenheiten und dominierte das Spielgeschehen. Diese Überlegenheit wurde jedoch mit der Roten Karte für Heidenheims Spieler Tim Siersleben in der 45. Minute noch verstärkt, die eine Notbremse zur Folge hatte. Dadurch spielte Heidenheim in der zweiten Halbzeit in Unterzahl.
Kontroversen und Rote Karten
Die Spielleitung von Schiedsrichter Benjamin Brand war von zahlreichen umstrittenen Entscheidungen geprägt. Neben Sierslebens Platzverweis erhielt Heidenheims Trainer Frank Schmidt kurz vor Schluss eine Gelb-Rote Karte. Heidenheim bemühte sich in der zweiten Halbzeit um eine Offensive, blieb jedoch torlos. Die Hamburger mussten sich auf einen starken Debütanten im Tor verlassen: Keeper Peretz zeigte eine solide Leistung und hielt das eigene Tor sauber.
Zusätzlich zur spannenden Begegnung stehen die letzten Auftritte beider Mannschaften in der Liga in starkem Kontrast. Der HSV konnte in den letzten fünf Spielen zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen verbuchen, während Heidenheim nur einen Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen aufzuweisen hatte.
Aufstellungen
| 1. FC Heidenheim | Hamburger SV |
|---|---|
| Ramaj | Peretz |
| Traore (46. Dorsch) | Elfadli |
| Mainka | Vuskovic |
| Siersleben | Torunarigha |
| Föhrenbach | Gotscholeischwili |
| Niehues (85. Kölle) | Vieira |
| Schöppner | Remberg (46. Meffert) |
| Kerber (46. Busch) | Muheim |
| Ibrahimovic | Philippe (89. Poulsen) |
| Schimmer (73. Pieringer) | Königsdörffer (61. Glatzel) |
| Siwsiwadse (72. Honsak) | Rössing-Lelesiit (61. Pherai) |
Am kommenden Spieltag stehen beide Mannschaften vor der Herausforderung, die Form zu verbessern und an ihren bisherigen Leistungen zu arbeiten. Während der HSV sich mit diesem Pokalsieg zumindest einen kleinen Schub erhoffen kann, muss Heidenheim die Wochenenden nutzen, um an ihrer offensiven Stabilität zu feilen und die vergangenen Niederlagen zu analysieren. Der DFB-Pokal bleibt für alle Beteiligten weiterhin ein spannendes, aber auch herausforderndes Turnier.
Für weitere Details zu diesem Spiel und der Entwicklung im DFB-Pokal, siehe die Berichte von kicker und ZDF.