Am 6. Juli 2025 kam es in Österreich zu einem tragischen Absturz eines Kleinflugzeugs, bei dem vier Menschen ihr Leben verloren. Die Identität der Opfer ist mittlerweile geklärt, wie die Bietigheimer Zeitung berichtet. Unter den Verunglückten befindet sich ein 70-jähriger Mann aus dem oberbayerischen Landkreis Ebersberg sowie sein 33-jähriger Sohn. Beide lebten zusammen mit der 33 Jahre alten Freundin des Sohnes in Regensburg. Zudem starb der 59-jährige Pilot aus dem oberbayerischen Markt Schwaben. Der Unfall ereignete sich einen Tag vor der Bekanntgabe der Identitäten.

Flugzeugabstürze sind, trotz der Dramatik solcher Ereignisse, in den letzten Jahren seltener geworden. Laut Statista gab es im Jahr 2024 weltweit insgesamt 268 Todesopfer durch Flugzeugabstürze, was einen signifikanten Rückgang im Vergleich zu den vorangegangenen Jahrzehnten darstellt, in denen jährlich über 1.000 Opfer zu beklagen waren.

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Trendfallender Absturzrate

Der zuletzt große Absturz, der in die öffentliche Wahrnehmung rutschte, war der der Germanwings Flug 4U9525 am 24. März 2015, bei dem alle 150 Insassen ums Leben kamen. Die Unfallrate in der kommerziellen Luftfahrt ist insgesamt im Vergleich zum Autofahren sehr gering. Dennoch geschieht ein erheblicher Teil der Unfälle während des Landevorgangs, oft bedingt durch spezifische Anforderungen an Winkel und Geschwindigkeit.

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In Deutschland sind einige Landebahnen schwer einsehbar oder liegen in der Nähe von natürlichen und städtischen Begrenzungen, was die Landemanöver zusätzlich komplex macht. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, werden technische Neuerungen wie Landeassistenten entwickelt, die Piloten unterstützen.

Die USA verzeichneten von 1945 bis 2024 mit 870 Vorfällen die höchste Anzahl an Flugzeugabstürzen. Auffällig ist, dass im Jahr 2024 in den USA kein einziger Flugzeugverlust pro eine Million Flüge registriert wurde, während Afrika mit 1,78 Verlusten pro Million Flüge den höchsten Wert im Jahr 2024 aufwies. American Airlines und Air France führten bis zum 1. April 2022 mit jeweils elf Flugzeugabstürzen die Liste der Airlines mit den meisten Unfällen an, wobei American Airlines mit 858 Todesopfern die höchste Zahl verzeichnete.

Im Kontrast dazu gilt Emirates als die sicherste Airline, was der JACDEC-Risiko-Index 2024 mit 95,1 Prozent bescheinigt. KLM belegt mit 92,7 Prozent den zweiten Platz und zeigt, dass Luftfahrtunternehmen stets bemüht sind, die Sicherheit ihrer Flüge zu verbessern.