Im Gewerbegebiet Ameisenbühl in Waiblingen herrscht eine eingeschränkte Auswahl an Mittagessen für die dort beschäftigten Arbeitnehmer. Während einer verregneten Mittagspause wurden diese befragt, wo sie an anderen Werktagen ihre Mahlzeiten einnehmen. Viele von ihnen bringen ihr Essen selbst mit oder wechseln sich beim Einkaufen mit ihren Kollegen ab. Einige Arbeitnehmer, wie Jürgen Hell, fahren sogar nach Hause, um zu essen, und äußern sich begeistert mit dem Satz: „Da schmeckt’s am besten.“ Laut ZVW gibt es jedoch auch ein kulinarisches Highlight: Ein Foodtruck namens „I love Mauldasch“ besucht das Gewerbegebiet einmal im Monat.
Der Foodtruck bringt nicht nur Abwechslung in die Essensroutine der Arbeitnehmer, sondern bietet auch spezielle Gerichte an, die vor Ort zubereitet werden. Unterstützt durch Hygo Foodtruck, stehen handgemachte Pasta und gesunde Bowls auf der Speisekarte. Diese Gerichte werden mit regionalen Zutaten zubereitet und bieten sowohl klassische Pasta-Saucen als auch vegane Optionen. Das Angebot eignet sich nicht nur für legere Mittagessen, sondern auch für festliche Abendessen und diverse Anlässe wie Firmenfeiern oder Hochzeiten.
Ein fester Bestandteil der deutschen Esskultur
Foodtrucks sind mittlerweile ein fester Bestandteil der deutschen Esskultur geworden. Ursprünglich aus den USA stammend, bieten sie eine Vielzahl von Streetfood-Optionen, darunter Burger, Tacos und BBQ. Wie Foodtrucks Germany erläutert, bedienen hunderte von Foodtrucks in Deutschland verschiedene Veranstaltungen von Sommerfesten bis hin zu Hochzeiten und Firmenfeiern. Sie zeichnen sich durch frische Zutaten und kreative Rezepte aus, was sie von herkömmlichem Fast Food abhebt.
Jeder Foodtruck hat seinen eigenen Charakter und Stil, bietet eine Art Showküche und wirkt als Treffpunkt und Stimmungsmacher auf Veranstaltungen. Zudem wird Wert auf Nachhaltigkeit gelegt; viele Foodtrucks nutzen regionale Zutaten und bieten plastikfreie Optionen an. Diese Flexibilität ermöglicht es ihnen, von kleinen Gruppen bis hin zu großen Veranstaltungen mit bis zu 50.000 Gästen zu bedienen. Unternehmen nutzen diesen mobilen Gastronomiemarkt auch für Branding und Marketing.
Insgesamt spiegelt sich in der aufkeimenden Foodtruck-Kultur eine Veränderung der deutschen Esskultur wider, die spontaner, ehrlicher und mobiler geworden ist. Der Einsatz von Foodtrucks wie „I love Mauldasch“ im Gewerbegebiet Ameisenbühl zeigt, dass Arbeitnehmer nicht nur auf Qualität, sondern auch auf abwechslungsreiche Essensoptionen Wert legen.