Am 25. Februar 2026 fand in Berlin der 37. Deutsche Krebskongress statt, an dem auch die engagierte Georgina Hoffmann teilnahm. Die ursprünglich aus Toronto, Kanada, stammende Schorndorferin lebt seit 2002 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Deutschland. Für sie ist die Teilnahme an solch einem Kongress ein Herzensanliegen, da sie selbst tiefgreifende Erfahrungen mit Krebs gemacht hat, die ihr Leben stark verändert haben. Ihr Ziel ist es, Betroffenen Mut zu machen und ihre persönlichen Erfahrungen zu teilen, um anderen in schweren Zeiten beizustehen. Weitere Informationen zu ihrem Engagement finden Sie in diesem Artikel.

Krebs ist eine Erkrankung, die viele Familien betrifft und oft eine Herausforderung darstellt, die nicht ausbleibt. Der Deutsche Krebskongress, organisiert von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Stiftung Deutsche Krebshilfe, hat sich zum Ziel gesetzt, über die Zukunft der Onkologie zu diskutieren. Dabei werden auch wichtige Themen wie künstliche Intelligenz, Versorgungsgerechtigkeit und die Vielfalt der Betroffenen behandelt. Im Laufe der letzten Jahrzehnte gab es erhebliche Fortschritte in der Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen, was zu längeren Lebenszeiten der Patienten geführt hat.

Herausforderungen in der Krebsmedizin

Trotz der Fortschritte in der Krebsmedizin stehen Fachkräfte vor großen Herausforderungen. Die alternde Gesellschaft führt zu einer höheren Krebsprävalenz, während gleichzeitig knappe Ressourcen und Personalmangel die Situation erschweren. Der Kongress setzt daher auch auf die Nachwuchsförderung und ruft junge Talente zur aktiven Teilnahme auf, um die Zukunft der Onkologie gemeinsam zu gestalten.

Die modernen Behandlungsmöglichkeiten, einschließlich zellulärer Therapien und Palliativmedizin, stehen im Mittelpunkt der Diskussionen. Ziel ist es, die Erkenntnisse aus der Forschung schnell in die Klinik zu integrieren und den Menschen in den Mittelpunkt der Behandlung zu stellen. Die Themen des Kongresses spiegeln die Herausforderungen wider, die in der Krebsmedizin bestehen, und zeigen den Weg, den es zu gehen gilt.

Unterstützung für Betroffene

Krebserkrankungen stellen nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für ihre Angehörigen eine große Herausforderung dar. Die Deutsche Krebsgesellschaft spielt eine wichtige Rolle, indem sie Expertinnen, Ärztinnen, Forschende, Pflegekräfte und Psychologinnen vernetzt. Ziel dieser Vernetzung ist die ständige Verbesserung von Diagnose, Behandlung und Betreuung bei Krebs. Beratungsstellen der Landeskrebsgesellschaften und das INFONETZ Krebs der Deutschen Krebshilfe bieten wertvolle Unterstützung bei medizinischen und sozialrechtlichen Fragen und sind kompetente Ansprechpartnerinnen für Betroffene und deren Angehörige.

In den Patient*innenleitlinien sind verständliche Informationen zu Diagnose, Therapie und Nachsorge verfügbar. Diese Ressourcen sind entscheidend, um Betroffenen und ihren Familien zu helfen, sich in der oft überwältigenden Welt der Krebsdiagnosen und -behandlungen zurechtzufinden. Weitere Informationen sind auch in einer Linkliste zu finden, die zusätzliche Unterstützung bietet. Eine umfassende Vernetzung und der Austausch von Wissen sind essenziell, um die Herausforderungen im Kampf gegen Krebs zu bewältigen.