In der Kraichertschule in Sachsenheim steht künstlerische Kreativität im Mittelpunkt der Ausbildung. Unter der Leitung von Referendar Sperlich wird den Schülerinnen und Schülern vermittelt, wie sie mit unterschiedlichen Materialien umgehen und ihre eigenen Kunstwerke gestalten können. Besonders im Fokus steht dabei die Auseinandersetzung mit den Arbeiten von Friedensreich Hundertwasser, einem der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Dieser war nicht nur Maler, sondern auch Architekt, und galt als Erbe der Wiener Secession. Seine künstlerische Vision wird durch unregelmäßige Formen und eine expressivere Linie geprägt, die in einem klaren Kontrast zu geraden Linien stehen. Prozentual betrachtet, hat Hundertwasser eine beeindruckende Farbexplosion in seinen Werken geschaffen, die sowohl Natur als auch menschliche Elemente zelebriert, so Port-Lumières.
Referendar Sperlich betont, dass das Ziel des Projekts nicht nur die kreative Entfaltung ist, sondern auch ein verbessertes Verständnis für die Ästhetik der Hundertwasser-Häuser gefördert werden soll. Die Schüler arbeiten an ihren Kunstwerken, in denen sie bewegliche Türen und Fenster integriert haben, was den Projekten zusätzliche Dimensionen verleiht. Diese beweglichen Elemente machen die Kunstwerke lebendig und ermöglichen eine Integration in die heimische Miniaturspielewelt, was von vielen Schülerinnen und Schülern mit großer Freude erwartet wird.
Künstlerische Teilhabe in Sachsenheim
Die Kraichertschule legt großen Wert auf die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, was sich auch in der Organisation einer Ausstellung widerspiegelt. Sperlich äußert seine Dankbarkeit für die Möglichkeit, diese Ausstellung zu realisieren, die den Schülern nicht nur eine Plattform zur Präsentation ihrer Werke bietet, sondern ihnen auch die Gelegenheit gibt, ihre Kunst mit nach Hause zu nehmen.
Die geplanten Kunstprojekte orientieren sich an den Methoden, die Hundertwasser anwendete. Dieser ermutigte zur kreativen Interpretation seiner Gedanken und inspirierte durch seine Ideen zur Nachhaltigkeit. Verschiedene Kunsttechniken, wie Aquarelle, dreidimensionale Szenen und Foto-Collagen, werden in den Unterricht integriert. Diese kindgerechten Ansätze erfordern nur geringe Materialaufwände und bieten den Schülerinnen und Schülern viele Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung, wie Verlag Ruhr beschreibt.
In der Ausstellung können die Besucher die Werke der jungen Künstlerinnen und Künstler bewundern, die durch die Kombination von Formen und Farben in ihren Gemälden eine utopische Welt schaffen. Es bleibt abzuwarten, wie das Publikum auf die künstlerischen Darstellungen reagieren wird, aber die Vorfreude bei den Schülern ist bereits jetzt spürbar.