Am vergangenen Wochenende nahm der KVA Remseck an den Offenen Baden-Württembergischen Meisterschaften der Mädchen und Frauen in Ladenburg teil. Zwei Athletinnen des Vereins vertraten die Farben Remsecks auf der Matte. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Giulia Augst, die in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm antrat. Sie erzielte drei Siege und musste sich lediglich zweimal geschlagen geben, was ihr den fünften Platz von insgesamt zwölf Teilnehmerinnen einbrachte. Bemerkenswert ist, dass nur eine Athletin aus Württemberg besser platziert war als Augst; die anderen erfolgreicheren Sportlerinnen stammten aus anderen Landesverbänden. Aufgrund ihrer starken Leistung erhielt sie sogar eine Einladung zum Sichtungslehrgang für die Deutschen Meisterschaften, wo sie, bei erfolgreicher Teilnahme, Ende März in Frankfurt antreten könnte. Die letzte Teilnehmerin des KVA Remseck bei Deutschen Meisterschaften war Cheyenne Jilke, die mittlerweile als Jugend- und Mädchentrainerin tätig ist.

Eine weitere Athletin des KVA, Lara Knödler, trat ebenfalls an und belegte in ihrer Gewichtsklasse den vierten Platz von sechs Starterinnen. Sie konnte ihren ersten Kampf mit 12:7 Punkten gegen eine Gegnerin aus Freiburg gewinnen, verlor jedoch in den darauffolgenden drei Kämpfen, darunter zweimal gegen die starke Anastasia Antonyk aus Singen. Trotz der unterschiedlichen Ergebnisse zeigten sich die Verantwortlichen des KVA Remseck mit den Leistungen ihrer Athletinnen zufrieden und blicken optimistisch auf die zukünftigen Herausforderungen.

Ein Blick auf zukünftige Meisterschaften

Die Erfolge in Ladenburg sind nur ein Teil eines umfassenderen Geschehens im Ringen in der Region. So wurden kürzlich die Ausschreibungen für die Meisterschaften 2026 veröffentlicht, die sowohl die Württembergischen Jugendmeisterschaften für die Altersklassen U12, U14 und U17 als auch die Baden-Württembergischen Meisterschaften für Frauen und U20 umfassen. Zu den Highlights gehören die Offene internationale BW-Meisterschaft für Frauen, die am 21. Februar 2026 in der Lobdengauhalle in Ladenburg stattfinden wird. Die Teilnehmerinnen können sich auf eine spannende Wettkampfatmosphäre freuen, denn die Waage öffnet bereits um 09:00 Uhr, und der Wettkampf beginnt um 10:15 Uhr. Die Meldepflicht endet am 12. Februar 2026, und die Startgebühr beträgt 10 € pro Starterin. Weitere Informationen sind über die Website turniermeldungen.ringen-wrv.de erhältlich.

Die Meisterschaften 2026 bieten eine hervorragende Plattform für die Athletinnen, um sich zu messen und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Gerade in einem Sport, der von Disziplin und Technik geprägt ist, sind solche Veranstaltungen von zentraler Bedeutung. Sie fördern nicht nur den Wettkampf, sondern auch den Austausch und die Gemeinschaft unter den Sportlern.

Erfolge der Region

Im Rahmen der Meisterschaften in Ladenburg konnten auch Ringerinnen aus der Region beachtliche Erfolge feiern. Athletinnen wie Sarah Schullian, Svea Reichmann und Josefin Richter gewannen Meistertitel für ihre Vereine. Schullian etwa erreichte in der 57-kg-Klasse den Endkampf und gewann diesen mit einem klaren 10:0-Sieg. Auch Svea Reichmann dominierte in der Gewichtsklasse 68 kg mit drei technischen Überlegenheitssiegen. Solche Erfolge sind nicht nur eine Bestätigung der individuellen Leistungen, sondern auch ein Zeichen für die gute Arbeit der Trainerinnen und Trainer in den heimischen Vereinen.

Insgesamt zeigt sich, dass der Ringen-Sport in der Region lebendig ist und die Athletinnen sowohl auf lokaler als auch auf überregionaler Ebene Erfolge feiern können. Die kommenden Veranstaltungen werden mit Spannung erwartet und könnten weitere Talente hervorbringen, die in die Fußstapfen ihrer Vorgängerinnen treten.

Für weitere Informationen zu den Wettkämpfen und Ergebnissen können Interessierte einen Blick auf die offiziellen Seiten werfen: Nussbaum und Ringen WRV sowie Schwarzwälder Bote.