Am 5. Februar 2026 besuchten zwei Polizistinnen aus Ludwigsburg die Lila Gruppe von Vorschülern, um ihnen wichtige Verkehrsregeln kindgerecht näherzubringen. Die Veranstaltung fand in einem der Spielzimmer statt und begann mit einer Theorie-Runde, die sich um die Aufgaben und die Kleidung der Polizei drehte. Die Kinder hatten viele Fragen, die von den Polizistinnen geduldig beantwortet wurden.
Im Verlauf des Gesprächs erkundigten sich die Polizistinnen bei den Kindern, ob sie schon einmal verloren gegangen seien und welche Maßnahmen sie in solchen Situationen ergriffen hätten. Solche interaktiven Elemente waren Teil der Strategie, um den Kindern zusätzliche Tipps zur Sicherheit zu vermitteln. Dieses Vorgehen zeigt, wie wichtig praxisnahe Kommunikation in der Verkehrserziehung ist.
Praktische Übungen und Fußgängerführerschein
Obwohl das Wetter kalt war, fand im Anschluss eine praktische Übung im Freien statt. Hier lernten die Kinder, wie man eine Straße sicher überquert, die Bedeutung von Gehwegen und die Wichtigkeit von leuchtender Kleidung im Straßenverkehr. Die Polizistinnen begleiteten die Vorschüler beim Umsetzen des Gelernten und sorgten für eine sichere Übungseinheit.
Die Veranstaltung endete mit einem Highlight für die Kinder: Sie durften das Polizeiauto besichtigen und erhielten ihren eigenen Fußgängerführerschein. Diese wertvollen Erfahrungen sind entscheidend für die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr und sind Teil einer umfassenden Verkehrserziehung, die über solche Veranstaltungen hinausgeht.
Vielfältige Angebote zur Verkehrserziehung
Zur Unterstützung der Verkehrserziehung für Kinder gibt es zahlreiche Angebote, die spielerisches Lernen ermöglichen. Websites wie „Mit dem Fahrrad durchs Netz“ bieten Lerntouren zu Fahrradwissen, Ausrüstung und Verhalten im Straßenverkehr. Kinder können ihr Wissen auch durch interaktive Spiele, Kurzfilme und Quizze erweitern. Ein Beispiel ist die Plattform „Pedalpiraten.de“, die speziell für Kinder von 6 bis 12 Jahren entwickelt wurde. Hier können sie sich auf die Fahrradprüfung vorbereiten und erhalten Zugang zu kostenlosen Demoversionen.
- Unterrichtsmaterialien wie „Achtung Auto 2.0“ bieten wertvolle Inhalte für die Klassen 5 und 6 zur Mobilitätsbildung.
- „Sicherheit hat Vorfahrt“ ist eine Unterrichtseinheit, die Kinder in den Klassen 2 bis 5 dazu anregt, ihr Verkehrsverhalten zu reflektieren.
- Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“ klärt über die Gefahren von smartphonebedingten Unfällen im Straßenverkehr auf.
Solche vielfältigen Ressourcen sind für Eltern und Lehrer von großem Nutzen. Sie helfen nicht nur, das Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu schärfen, sondern fördern auch eine nachhaltige Mobilität bei den jüngsten Verkehrsteilnehmern.
Dank gebührt Frau Mühleib und Frau Long für die gelungene Durchführung der Veranstaltung, die den Kindern wertvolle Lektionen und Erfahrungen für ihre Sicherheit im Straßenverkehr vermittelt hat. Weitere Informationen zur Verkehrserziehung können auf dem Nussbaum und Bildungsserver gefunden werden.