Am 20. Februar 2026, um 11:07 Uhr, wurden in Rudersberg, im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg, mobile Radarkontrollen gemeldet. Ein Blitzer befindet sich an der Welzheimer Straße, PLZ 73635, in Oberndorf, wo die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bei 30 km/h liegt. Zum aktuellen Zeitpunkt wurde der Standort des Blitzers jedoch noch nicht bestätigt (Stand: 20.02.2026, 18:16 Uhr). Mobile Blitzer sind besonders flexibel und können schnell aufgestellt werden. Üblicherweise sind sie als Radargeräte auf einem Stativ montiert oder in zivil wirkenden Fahrzeugen am Straßenrand platziert. Die technische Funktionsweise basiert darauf, dass Radarwellen oder Lichtsignale ausgesendet, reflektiert und zur Geschwindigkeitsmessung verwendet werden. Weitere Informationen zu den Radarkontrollen in der Region finden Sie in einem Artikel auf news.de.
Radarfallen sind ein unverzichtbares Werkzeug zur Verkehrsüberwachung. Sie helfen dabei, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen zu ermitteln und somit die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die erste Test-Radarmessung fand vermutlich im Januar 1957 statt, und im selben Jahr wurde die Radarkontrolle in Deutschland eingeführt. Seither hat sich viel getan: Es gibt mittlerweile rund 4.400 fest installierte Radarmessgeräte im ganzen Land. Diese Geräte arbeiten mittels des Doppler-Effekts, wobei die Geschwindigkeit durch die Veränderung des Abstands zwischen dem Sender und dem Empfänger ermittelt wird. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird ein Foto des Fahrzeugs und des Fahrers gemacht. Mobile Radarmessgeräte können zudem Videoaufzeichnungen erstellen. Für weitere Details zur Funktionsweise und den rechtlichen Rahmenbedingungen von Radarfallen besuchen Sie die Seite bussgeldkatalog.org.
Technische Aspekte der Geschwindigkeitsmessung
In Deutschland sind Polizei und regionale Ordnungsbehörden für die Geschwindigkeitsüberwachung zuständig. Dabei variiert die Zuständigkeit in den einzelnen Bundesländern. Die Technik hat sich über die Jahre stetig weiterentwickelt. So wurde der Prototyp des Verkehrsradargeräts, das VRG-1, bereits 1956 vorgestellt, und die erste mobile Radarfalle kam 1959 zum Einsatz. Neben Radar werden auch andere Messtechniken wie Laser, Lichtschranken und Videokameras eingesetzt, um die Geschwindigkeit von Fahrzeugen zu überwachen.
Die Toleranzwerte bei Geschwindigkeitsmessungen sind ebenfalls festgelegt: Bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h gibt es einen Abzug von 3 km/h, während bei höheren Geschwindigkeiten 3% abgezogen werden. In Deutschland gilt die Fahrerhaftung, was bedeutet, dass der Fahrzeugführer für Geschwindigkeitsverstöße verantwortlich ist, nicht der Fahrzeughalter. Dies fördert den Einsatz von Frontradargeräten, wie sie auch in der aktuellen mobilen Kontrolle in Oberndorf zum Einsatz kommen. Weitere Informationen zur Geschwindigkeitsüberwachung finden Sie auf wikipedia.org.
Verkehrssicherheit und Bußgelder
Das Ziel der Geschwindigkeitskontrollen ist nicht nur die Ahndung von Verkehrsverstößen, sondern auch die Förderung von Verkehrssicherheit und Verkehrserziehung. Kritiker bemängeln jedoch, dass Geschwindigkeitsüberwachung oft aus wirtschaftlichen Gründen betrieben wird, da die Bußgelder in öffentliche Haushalte fließen und teilweise die Kosten für die Überwachung decken. Es gibt auch Bedenken, dass solche Kontrollen zu plötzlichen Bremsmanövern und damit zu Auffahrunfällen führen können.
Insgesamt bleibt die Geschwindigkeitsüberwachung ein spannendes und kontroverses Thema in der deutschen Verkehrspolitik. Innovative Technologien wie die Abschnittskontrolle, die Durchschnittsgeschwindigkeiten über längere Strecken messen, könnten in Zukunft eine größere Rolle spielen und dabei helfen, die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen.





