Heute ist der 21.02.2026 und die Straßenverkehrsüberwachung in Rudersberg, im schönen Rems-Murr-Kreis von Baden-Württemberg, ist aktiv. Seit 13:33 Uhr wird die mobile Radarkontrolle an der Welzheimer Straße in Oberndorf durchgeführt. Hier gilt eine erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, was insbesondere für Autofahrer einen genauen Blick auf das Tacho erfordert. Dass Geschwindigkeitsüberschreitungen die häufigste Ursache für Verkehrsunfälle sind, ist längst bekannt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Polizei im Rems-Murr-Kreis kontinuierlich den Straßenverkehr überwacht, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Ein wichtiger Punkt bei der mobilen Radarkontrolle ist der Toleranzabzug. Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h werden 3 km/h abgezogen, während über 100 km/h 3 % des gemessenen Wertes abgezogen werden. Diese Regelung soll sicherstellen, dass nur gravierende Verstöße geahndet werden. Zudem wird auf die Rücksichtnahme gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern, wie Fußgängern und Fahrradfahrern, hingewiesen. Diese Aspekte sind entscheidend für die Verkehrssicherheit und das Wohlbefinden aller.

Bußgelder und Punkte für Geschwindigkeitsüberschreitungen

Wer nun denkt, dass ein schnellerer Fahrstil ohne Konsequenzen bleibt, der irrt sich gewaltig. Die Bußgeldtabelle für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts sieht bei einer Überschreitung von bis zu 10 km/h ein Bußgeld von 15 € vor. Ab 11 bis 15 km/h sind es bereits 25 €, und bei 16 bis 20 km/h sind es 35 €. Wer es noch weiter treibt und 21 bis 25 km/h zu schnell fährt, muss 80 € zahlen und erhält einen Punkt. Besonders teuer wird es ab 26 km/h, denn da sind es 100 € und ein Monat Fahrverbot. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen über 70 km/h drohen sogar 680 € Bußgeld und ein Fahrverbot von drei Monaten (Bussgeldkatalog).

Ein einmonatiges Fahrverbot kann ab 26 km/h Überschreitung verhängt werden, wenn innerhalb eines Jahres ein zweiter Verstoß über 25 km/h festgestellt wird. Es ist daher ratsam, das Tempo genau im Blick zu behalten, um nicht in die Mangel von Polizei und Bußgeld zu geraten. Zudem kann jeder, der mit einem Bußgeldbescheid konfrontiert wird, innerhalb von zwei Wochen Einspruch einlegen, sollte er Zweifel an der Korrektheit des Bescheids haben.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen

Ein Blick auf die bundesweiten Regelungen zeigt, dass Geschwindigkeitsverstöße nicht nur zu Bußgeldern, sondern auch zu Punkten und Fahrverboten führen können. Der einheitliche Bußgeldkatalog legt fest, dass bei innerorts Geschwindigkeitsüberschreitungen von bis zu 10 km/h in der Regel 30 € fällig werden, während bei 11 bis 15 km/h 50 € anfallen. Bei schwerwiegenderen Verstößen sind die Strafen deutlich höher, was die Notwendigkeit unterstreicht, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten (ADAC).

Als Autofahrer ist es wichtig, die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h innerorts und 100 km/h außerorts im Auge zu behalten. Auf bestimmten Straßen und Autobahnen gibt es zwar keine Geschwindigkeitsbeschränkung, aber eine empfohlene Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Wer diese überschreitet, kann unter Umständen auch bei Unfällen mit Mithaftung rechnen.

Die mobile Radarkontrolle in Rudersberg ist also nicht nur ein Mittel zur Überwachung, sondern auch ein Schritt in Richtung sicherer Straßen für alle Verkehrsteilnehmer. Bleiben Sie aufmerksam und fahren Sie sicher!