Am 23. Februar 2026 tritt Dr. Jens Mayer seine neue Position als ärztlicher Leiter der Allgemeinchirurgie und Proktologie am Maybach Medical – Centrum für Orthopädie und Chirurgie in Schorndorf an. Zusammen mit Holger Sobel, der ebenfalls Facharzt für Chirurgie und Proktologie ist, wird er das Fachzentrum für Proktologie leiten. Die Neubesetzung ist ein wichtiger Schritt, da das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) sich mit der Einstellung von Dr. Mayer neu aufstellt. Sein Fachwissen ist nicht nur in der Region gefragt, sondern wurde auch von der Zeitschrift „Focus“ gewürdigt, die ihn in die Liste der besten Ärzte in den Bereichen Hernien- und Bauchchirurgie aufgenommen hat. Damit schließt Dr. Mayer eine bedeutende Lücke im medizinischen Angebot der Region. Weitere Informationen sind in einem Artikel von zvw.de zu finden.
Ein zentrales Thema in der Allgemeinchirurgie, das Dr. Mayer und sein Team beschäftigen wird, sind Leistenbrüche. Diese äußeren Hernien können durch mehrere Faktoren verursacht werden, darunter angeborene Schwachstellen, schwere körperliche Arbeit, Übergewicht oder auch Schwangerschaft. Typische Symptome eines Leistenbruchs sind eine sichtbare oder tastbare Vorwölbung in der Leistengegend sowie Schmerzen, die besonders beim Husten oder Heben auftreten. In selteneren Fällen kann es zu einer Einklemmung des Bruchs kommen, die starke Schmerzen und Übelkeit verursacht und als medizinischer Notfall betrachtet wird. Wer mehr über die Symptome und Ursachen erfahren möchte, kann die Informationen auf der Website von Maybach Medical nachlesen hier.
Diagnose und Therapie
Die Diagnose eines Leistenbruchs erfolgt in der Regel durch Abtasten der Leiste. Bei unklaren Befunden kann eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) notwendig sein. Während eine konservative Behandlung nicht ausreichend ist, wird eine operative Therapie empfohlen, um Komplikationen zu vermeiden. Hierbei stehen zwei Verfahren zur Verfügung: die offene Operation, bei der ein Hautschnitt in der Leiste gemacht wird, sowie die minimalinvasive, laparoskopische Operation, die mit kleineren Schnitten auskommt und eine Vollnarkose erfordert.
Nach der Operation sind leichte Bewegungen bald wieder möglich, während schweres Heben in den ersten Wochen vermieden werden sollte. Kontrolltermine sind wichtig, um den Heilungsverlauf zu überwachen. Bei Schmerzen, Fieber oder Rötung der Wunde sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden. Die Behandlung von Hernien, einschließlich Leistenbrüchen, erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Rems-Murr-Klinikum Schorndorf.
Über Hernien
Der Begriff „Hernie“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Bruch“. Es handelt sich dabei um das Austreten von Bauchraumbestandteilen durch Lücken in der Bauchwand. Bis zu 5% der Menschen können im Laufe ihres Lebens an einer Hernie erkranken, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Es gibt verschiedene Arten von Hernien, darunter Leistenhernien, Nabelhernien und Narbenhernien. Die Behandlung erfolgt hauptsächlich chirurgisch, wobei die Reposition des Bruchinhalts und der Verschluss der Bruchpforte zentrale Schritte sind. Minimalinvasive Verfahren bieten Vorteile wie eine schnellere Heilung und ein geringeres Risiko für Komplikationen. Informationen zu Hernien und den neuesten Fortschritten in der Hernienchirurgie finden Interessierte auf primomedico.com.