Vodafone hat bekannt gegeben, dass in Deutschland umfassende Netzarbeiten durchgeführt werden, die bis Februar 2026 andauern. Die Arbeiten, die am 19. Januar 2026 begonnen haben, sind notwendig geworden aufgrund eines stark gestiegenen mobilen Datenverkehrs, der jährlich über 30 Prozent zunimmt. Ziel dieser Maßnahmen ist es, zusätzliche Antennen zu installieren und neue Technik einzuführen, um die Netzqualität zu verbessern. Zu den betroffenen Städten zählen unter anderem Sylt, Ulm und Ingolstadt. Die Maßnahmen können vorübergehende Einschränkungen im Mobilfunknetz zur Folge haben, wie langsameres Internet oder instabile Verbindungen. Notrufe über die 112 sind jedoch jederzeit möglich, auch während dieser Zeiten der Einschränkungen.Netzwelt berichtet.

Die voraussichtlichen Zeiträume der Baumaßnahmen variieren je nach Stadt. Hier eine Übersicht der betroffenen Orte und Zeitfenster:

  • Ulm: 19. Januar bis 2. Februar 2026
  • Celle: 19. Januar bis 13. Februar 2026
  • Ingolstadt: 2. Februar bis 20. Februar 2026
  • Altenthann: 3. Februar bis 26. Februar 2026
  • Weitere Städte mit ähnlichen Zeitfenstern sind unter anderem Hagenburg, Sylt, Arnstadt und Offenbach.

Aktuelle Probleme im Mobilfunknetz

Seit dem Beginn der Netzarbeiten sind in einigen Regionen in Deutschland auch Ernährungsprobleme mit dem Mobilfunknetz aufgetreten. Zum Beispiel kam es am 21. Januar 2026 zu einem Totalausfall des Mobilfunknetzes von Vodafone und O2 in Bernkastel-Kues. Am 22. Januar 2026 meldeten Kunden in Brunsbüttel, dass kein Kabel-TV mehr verfügbar ist. Nutzer berichten von Fehlermeldungen wie „DNS Problem“ oder „nicht angemeldet“, wobei diese Probleme nicht auf einzelne Nutzer beschränkt sind, sondern auch andere Personen im gleichen Gebiet betreffen.is-down.de berichtet.

Die zahlreichen Ausfälle und Einschränkungen haben betroffene Nutzer verunsichert. Zudem kündigte die Vodafone-Website, dass eine Fehlerbehebung mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann, wobei ein genauer Zeitrahmen nicht angegeben werden konnte. Dies deutet auf eine kritische Situation hin, die durch die laufenden Arbeiten verschärft wurde.

Mobilfunknetzabdeckung und zukünftige Verbesserungen

Die Mobilfunkversorgung in Deutschland wird durch die Bundesnetzagentur regelmäßig überprüft. Laut der letzten Berichterstattung sind 2G-Netzwerke nahezu flächendeckend verfügbar, 4G (LTE) erreicht rund 97,5 Prozent der Fläche, während 5G bereits etwa 93,9 Prozent abdeckt. Diese Daten geben einen Einblick in die Versorgungsstruktur, die durch die aktuellen Arbeiten an Mobilfunkstationen weiter optimiert werden soll. Verbraucher können sich über die interaktive Mobilfunk-Karte der Bundesnetzagentur informieren, die Auswertungen zur Mobilfunkversorgung bereitstellt und die Abdeckung verschiedener Netzgenerationen aufzeigt.Die Bundesnetzagentur informiert hierzu ausführlich.

Vodafone bittet seine Kunden um Geduld und Verständnis während dieser Zeit und empfiehlt, WLAN zu nutzen und datenintensive Anwendungen möglichst außerhalb der Stoßzeiten zu verwenden. Über 27.000 Mobilfunkstationen in Deutschland stehen an, um ähnliche Modernisierungsarbeiten durchzuführen, was letztendlich der Verbesserung der Netzqualität dienen soll.