Am 15. Oktober 2025 gibt es aktuelle Meldungen zu mobilen Radarfallen in Deutschland. In Löchgau, einem Ort im Kreis Ludwigsburg, wurde um 06:57 Uhr eine mobile Radarfalle auf der Erligheimer Straße mit einem Tempolimit von 30 km/h gemeldet. Die Informationen wurden um 11:52 Uhr aktualisiert und zeigen, dass mobile Blitzer flexibel aufgestellt werden können. Diese Maßnahmen sind notwendig, da zu schnelles Fahren eine häufige Verkehrsübertretung ist und oft zu Unfällen führt. Die Liste der Blitzerstandorte ist nicht vollständig und kann sich im Tagesverlauf ändern, was für Verkehrsteilnehmer immer wichtig zu beachten ist. Zudem sind Radarfallen technisch ähnlich wie stationäre Blitzer und nutzen elektromagnetische Signale oder Laserstrahlen zur Geschwindigkeitsmessung. News.de berichtet, dass …
Radarfallen als Instrument der Verkehrsüberwachung
Radarfallen sind ein zentrales Element der Verkehrsüberwachung. Sie dienen der Ermittlung der Geschwindigkeit von Fahrzeugen und sind sowohl stationär als auch mobil im Einsatz. In Deutschland sind derzeit etwa 4.400 festinstallierte Radarmessgeräte im Betrieb. Die erste Test-Radarmessung fand in den 1950er Jahren statt, und die Einführung der Radarfalle VRG 2 erfolgte 1959. Diese technischen Geräte fungieren durch den Doppler-Effekt: Radarwellen werden ausgesendet und vom Fahrzeug reflektiert, wodurch die Geschwindigkeit berechnet wird. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen wird ein Foto des Fahrzeugs aufgenommen. Mobile Radarmessgeräte können auch Videoaufzeichnungen erstellen, die zur Beweissicherung dienen. Bussgeldkatalog.org erklärt, dass …
Fahrerhaftung und Toleranzwerte
In Deutschland gilt bei Geschwindigkeitsverstößen die Fahrerhaftung, während in Österreich die Halterhaftung besteht. Bei der Geschwindigkeitsmessung gibt es Toleranzwerte, die bei 3 km/h Abzug bis zu Geschwindigkeiten von 100 km/h und 3% Abzug bei Geschwindigkeiten über 100 km/h liegen. Diese Regelungen sollen gewährleisten, dass Verkehrsteilnehmer auf angemessene Weise für ihr Verhalten im Straßenverkehr zur Rechenschaft gezogen werden können.
Die Anschaffungskosten für Radarfallen können im sechsstelligen Bereich liegen. Die Einnahmen aus Bußgeldern fließen in die Verbesserung der Infrastruktur und die Weiterentwicklung der Verkehrsüberwachung. Trotz der hohen Kosten bleibt das Hauptziel der Radarkontrollen die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Verkehrserziehung. Mit neuen Technologien wie der Section Control, die die Durchschnittsgeschwindigkeit über längere Abschnitte misst und derzeit in Deutschland getestet wird, soll die Effektivität der Verkehrssicherheitsmaßnahmen weiter gesteigert werden.