Heute ist der 17.02.2026 und die Eiskunstlauf-Welt blickt auf die Olympischen Winterspiele in Italien, wo das deutsche Paar Minerva Hase und Nikita Volodin gerade sensationell die Bronzemedaille im Paarlauf gewonnen hat. Nach einer vielversprechenden Kür, in der sie nach dem Kurzprogramm noch auf dem ersten Platz lagen, mussten sie am Ende mit 219,09 Punkten hinter den georgischen Paaren Anastasia Metelkina und Luka Berulawa sowie den japanischen Weltmeistern Riku Miura und Ryuichi Kihara zurückstecken, die mit 231,24 Punkten die Goldmedaille gewannen. Dies ist für Hase und Volodin nicht nur ihre erste olympische Medaille, sondern auch der größte Erfolg ihrer bisherigen Karriere.
Die beiden Eiskunstläufer sind seit mehr als drei Jahren ein Paar und haben sich schnell in der Weltspitze etabliert. Trainer Dmitri Sawin beschreibt sie als „wie ein altes Ehepaar“, das in der Lage ist, gemeinsam zu kämpfen, zu diskutieren und zu lachen. Hase selbst bezeichnet Volodin als „Freigeist“, während sie Wert auf eine „deutsche Struktur“ legt, was sich als fruchtbare Kombination in ihrem Training und Wettkampf zeigt. Im Vorjahr wurden sie Europameister und belegten den zweiten Platz bei der Weltmeisterschaft. Volodin erhielt einige Monate nach diesen Erfolgen den deutschen Pass, was ihm den Start bei Olympia ermöglichte.
Der Weg zur Medaille
Die Saison 2025/2026 verlief für Hase und Volodin allerdings durchwachsen. Bei der Europameisterschaft in Sheffield mussten sie sich mit dem zweiten Platz hinter Metelkina und Berulawa zufriedengeben, nachdem sie zwei unsaubere Programme gezeigt hatten. In Mailand hingegen präsentierten sie sich in der erhofften Olympia-Form und zeigten beim Kurzprogramm eine persönliche Bestleistung von 80,01 Punkten, was ihnen einen Vorsprung von 4,55 Punkten auf ihre nächsten Konkurrenten einbrachte.
Die Kür war jedoch von Fehlern geprägt, insbesondere eine missratene Kombination und ein fehlerhafter dreifacher Salchow kosteten wertvolle Punkte. Letztlich reichte es für das Duo dennoch zur Bronzemedaille, die das erste deutsche Eiskunstlauf-Edelmetall seit 2018 darstellt, als Aljona Savchenko und Bruno Massot Gold gewannen. Auch das zweite deutsche Paar, Annika Hocke und Robert Kunkel, konnte sich in den Top Ten platzieren und landete auf dem zehnten Platz mit 194,11 Punkten.
Ergebnisse im Überblick
Die Ergebnisse der Eiskunstlauf-Paare bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand sind beeindruckend:
| Paar | Punkte | Kür | Kurzprogramm |
|---|---|---|---|
| Riku Miura / Ryuichi Kihara (Japan) | 231,24 | 158,13 | 73,11 |
| Anastasia Metelkina / Luka Berulawa (Georgien) | 221,75 | 146,29 | 75,46 |
| Minerva Hase / Nikita Volodin (Deutschland) | 219,09 | 139,08 | 80,01 |
Insgesamt war die Konkurrenz hart, mit vielen Paaren, die persönliche Bestleistungen erzielten. Nur 16 von 19 Paaren erreichten das Kür-Finale, während drei Paare nach dem Kurzprogramm ausschieden. Dies zeigt den hohen Druck und die Herausforderungen, die die Athleten in einem Olympiakontext bewältigen müssen. Hase und Volodin können stolz auf ihre Leistung sein und blicken optimistisch in die Zukunft.
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