Am 3. Juli 2025, gegen 15:50 Uhr, ereignete sich auf der Bundesautobahn 81 zwischen Stuttgart-Zuffenhausen und Ludwigsburg-Süd ein bemerkenswerter Vorfall. Ein 44-jähriger Lkw-Fahrer bemerkte bei seiner Fahrt in Richtung Heilbronn Rauch aus dem Sattelauflieger im Außenspiegel. Schnell entschlossen hielt er das Fahrzeug auf dem Standstreifen an und koppelte den Auflieger von der Zugmaschine ab, wie news.de berichtet.

Der Sattelzug transportierte rund 20 Tonnen Papier und Pappe. Bald nachdem der Fahrer das Fahrzeug gestoppt hatte, wurden bereits sichtbare Flammen im Motorraum des Lastwagens festgestellt. Aufgrund eines technischen Defekts, der später als Brandursache identifiziert wurde, breitete sich das Feuer rasch auf den Auflieger aus, bevor die Feuerwehr eintraf. Die Feuerwehrleute aus Ditzingen, Korntal-Münchingen und Ludwigsburg intervenierten, indem sie einen Teleskoplader einsetzten, um die Ladung teilweise zu entladen und das Feuer zu löschen, informierte das Feuerwehr-Magazin.

Folgen des Brandes

Die Brandbekämpfung führte zu einer Vollsperrung der Autobahn, die etwa 1,5 Stunden andauerte, während der Verkehr in Fahrtrichtung Heilbronn erheblich beeinträchtigt wurde. Der Rückstau reichte mehrere Kilometer zurück. Die Autobahn wurde gegen 17:40 Uhr wieder freigegeben, allerdings konnte der linke Fahrstreifen bereits ab 16 Uhr wieder genutzt werden. Wegen des Vorfalles kam es auch im Gegenverkehr zu weiteren Staus.

Der Sachschaden wird insgesamt auf etwa 200.000 Euro geschätzt, wobei der direkte Schaden, der durch das Feuer hervorgerufen wurde, allein bei rund 20.000 Euro liegt. Für die Sicherheitskräfte stellte die Polizei zudem rund 50 Verstöße wegen unerlaubter Handynutzung fest und brachte diese zur Anzeige.

Wiederherstellung der Sicherheit

Am Abend wurde der ausgebrannte Sattelzug geborgen, was eine zusätzliche zweistündige Sperrung der Autobahn in Fahrtrichtung Stuttgart zur Folge hatte. Glücklicherweise wurden bei dem Vorfall keine Personen verletzt. Die genaue Ursache für den Brand, so die zuständigen Behörden, lasse sich derzeit noch nicht abschließend klären, es gebe jedoch keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.