Am 15. November 2025 öffnete das neue Lebensmittelgeschäft „Katerinis“ in Kirchheim, Kreis Ludwigsburg, seine Türen. Stylianos Papadopoulos und seine Frau Rosa sind die Betreiber des Ladens, der in den Räumlichkeiten des ehemaligen Dorfladens untergebracht ist, der seit März geschlossen war. Bürgermeister Uwe Seibold betonte die Bedeutung des neuen Geschäfts für die Nahversorgung und die Wiederbelebung des Ortskerns. „Katerinis“ will eine wichtige Versorgungslücke schließen und ist zentrumsnah gelegen, wodurch es für die Bürger gut erreichbar ist. Ein kleines Café im Ladenbereich schafft zudem einen neuen Treffpunkt für die Gemeinde.
Das Angebot von „Katerinis“ ist vielfältig und umfasst griechische, italienische und schwäbische Spezialitäten. Die Kunden können sich auf eine breite Palette an Produkten freuen, darunter Olivenöl, Honig, Feta, italienische Salami, Käse aus Südtirol sowie zahlreiche lokale Produkte. Papadopoulos setzt auf Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, indem er direkte Kontakte zu Produzenten pflegt. Als besondere Aktion durften die Besucher am Eröffnungstag verschiedene Produkte wie Käse, Honigpralinen und Olivenöl probieren.
Vorwärtsdenken und Kundenorientierung
Seit der Eröffnung, die vor einer Woche stattfand, ist das Feedback der Kunden durchweg positiv. Papadopoulos plant, das Sortiment basierend auf den Anfragen der Kunden zu erweitern, um das Angebot stetig an die Bedürfnisse der Gemeinde anzupassen. Im Laden gibt es auch einen Cafébereich mit schwäbischem Brot, Brezeln, Kuchen, griechischem Baklava und italienischem Tiramisu. Dies trägt zur Schaffung eines einladenden Ambientes bei, in dem sich die Menschen gerne aufhalten.
Die Wiedereröffnung von „Katerinis“ ist Teil eines größeren Trends, der ländliche Gemeindezentren stärken möchte. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert Projekte zur Verbesserung der Nahversorgung in ländlichen Gebieten. Diese Initiative soll dazu beitragen, dass auch kleinere Gemeinden mit geeigneten Nahversorgungsangeboten ausgestattet werden, um langen Anfahrtswegen zu nahen Einkaufsmöglichkeiten entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang engagiert sich auch das Projekt „LandVersorgt“, das nachhaltige Nahversorgungskonzepte unterstützt. Entsprechend ist die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse eine der Kernaufgaben des BMEL.
Mit „Katerinis“ wird in Kirchheim ein weiteres Beispiel für erfolgreiches ländliches Einkaufsmanagement gesetzt, in Zeiten, in denen viele kleine Geschäfte vor großen Herausforderungen stehen. Der neue Dorfladen stellt einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der lokalen Wirtschaft und zur Schaffung eines lebendigen Ortskerns dar, dessen Resonanz in der Gemeinde deutlich spürbar ist.
Für weitere Informationen über die Wichtigkeit der Nahversorgung in ländlichen Regionen kann auf die Projekte des BMEL verwiesen werden, die auf nachhaltige Lösungen abzielen. Mehr über die Initiative „LandVersorgt“ erfahren Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft: BMEL, Stuttgarter Nachrichten, Kirchheim Neckar.