Die SPD Hemmingen hat am 10. Februar 2026 ein innovatives Beteiligungsprojekt mit dem Namen „FutureLab Hemmingen“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren aktiv in demokratische Entscheidungsprozesse einzubinden. Eva Bender, die Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin, übernimmt die Patenschaft für das Projekt, das am Freitag, dem 28. Februar, in der Begegnungsstätte Arnum seinen Auftakt feiern wird. Viele Jugendliche empfinden politische Entscheidungen als weit entfernt, und genau hier setzt dieses spannende Vorhaben an.

Das Projekt berührt zentrale Themen, die junge Menschen betreffen: Mobilität, Freizeitangebote, Wohnraum sowie Klima- und Umweltfragen. Untersucht werden diese Anliegen in einem Modul mit dem kreativen Ansatz „Create“, das die Methode LEGO Serious Play zur Ideenentwicklung nutzt. Diese Workshops sind bewusst niedrigschwellig gestaltet, sodass auch Jugendliche ohne politische Vorerfahrung teilnehmen können. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, selbst über die Schwerpunkte der Themen zu entscheiden.

Beteiligung und Austausch fördern

Ein besonderer Höhepunkt des Projektes wird im Mai erwartet, wenn Gespräche mit Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern aus verschiedenen politischen Ebenen stattfinden. Hierbei sollen konkrete Vorschläge entstehen, die dann in politischen Gremien diskutiert werden. Der Abschluss des Programms ist für den Sommer geplant, bei dem die Teilnehmenden ein Zertifikat erhalten. Aleksander Potrykus, der Vorsitzende der SPD Hemmingen, hebt die große Bedeutung der Meinungsäußerung junger Menschen hervor, die in diesem Projekt eine Plattform findet. Auch die Jusos Hemmingen sind aktiv am Projekt beteiligt. Die Teilnahme am FutureLab Hemmingen ist kostenlos, und die Organisatoren rechnen mit etwa 15 bis 20 Teilnehmenden. Weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit sind auf der Internetseite der SPD Hemmingen zu finden.

Dieses Projekt steht im Einklang mit den Zielen des Nationalen Aktionsplans für Kinder- und Jugendbeteiligung (NAP), der vom Bundesjugendministerium entwickelt wurde. Laut Bmbf soll die direkte, sichtbare und wirkungsvolle Beteiligung junger Menschen gefördert werden. Der Dialogprozess dazu umfasste verschiedene Formate, wie Dialogforen und Jugend-Audits. Wichtige Empfehlungen zur Jugendbeteiligung beinhalten die gleichwertige Mitbestimmung junger Menschen mit Erwachsenen und die Schaffung eines barrierefreien Zugangs zu Beteiligungsangeboten.

Insgesamt zeigt sich ein starkes Engagement zur Förderung der politischen Bildung und zur Erhöhung der Teilhabe junger Menschen. Projekte wie das FutureLab Hemmingen sind ein Schritt in die richtige Richtung, um die Stimmen der nächsten Generation in die Gesellschaft und die politischen Entscheidungsprozesse einzubringen. Laut Dji ist es entscheidend, die Jugendlichen verständlich und angemessen anzusprechen, um sie zu ermutigen, sich in die politische Diskussion einzubringen.