Am Montag, dem 16. Februar 2026, kam es in Gerlingen (Kreis Ludwigsburg) zu einem erschreckenden Vorfall, bei dem ein 40-jähriger Mann mit einem Ast auf zwei Frauen an einer Bushaltestelle einschlug und zuvor bereits zwei vorbeifahrende Autos beschädigte. Der Angriff ereignete sich gegen 20:20 Uhr in der Solitudestraße, wo der Mann zunächst einen VW Multivan, dessen Fahrerin 48 Jahre alt ist, und anschließend einen VW Golf, der von einem 25-Jährigen gelenkt wurde, attackierte. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden, dessen Höhe bisher noch nicht ermittelt werden konnte.
Eine der beiden Frauen, eine 46-Jährige, wurde durch die Angriffe leicht verletzt und suchte selbstständig ein nahegelegenes Klinikum auf. Die Identität der zweiten Frau ist derzeit unbekannt. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und konnte den Verdächtigen in der Nähe eines Klinikums festnehmen. Er wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Der Grund für die gewaltsamen Attacken ist bislang unklar. Zeugen, insbesondere die unbekannte Passantin, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden (Nussbaum, BW24).
Hintergründe zur Gewaltkriminalität
Solche Vorfälle werfen Fragen zu den Ursachen von Gewaltkriminalität auf. Laut einer Veröffentlichung des Bundeskriminalamtes wurden von 2014 bis 2024 kontinuierlich polizeilich erfasste Fälle von Körperverletzung in Deutschland dokumentiert. Diese Statistiken zeigen, dass die Anzahl der Gewalttaten in den letzten Jahren ansteigt, was Anlass zur Sorge gibt. Die genaue Anzahl der Fälle sowie deren Entwicklung sind auf der Plattform Statista nachzulesen (Statista).
Die Polizei in Gerlingen wird den Vorfall weiterhin untersuchen und versucht, mehr Informationen über die Hintergründe des Angriffs zu sammeln. Die Gemeinschaft beobachtet die Situation mit Besorgnis, und lokale Behörden stehen bereit, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.