Verkehrseinschränkungen in Gemmrigheim betreffen seit dem 20. September 2025 die K1625 und werden bis zum 31. März 2026 anhalten. Der Grund für die Maßnahmen liegt im dringend erforderlichen Straßenumbau, der sowohl der Erhaltung der Infrastruktur als auch der Anpassung an den zunehmenden Verkehr dient. Laut news.de ist die Baumaßnahme auf eine Länge von insgesamt 31 Metern ausgelegt und ermöglicht eine Durchfahrtsbreite von 3,25 Metern. Der Bau wird in mehreren Phasen durchgeführt, wobei der Neubau eines Kreisverkehrs für die verkehrliche Entlastung sorgen soll.
Aktuell befindet sich die Baumaßnahme im dritten Bauabschnitt, der die Verkehrsfreigabe über einen provisorischen Kreisverkehr vorsieht. Damit soll die Verbindung zwischen K1624/K1625 bei Gemmrigheim und der B27/K1625 bei Kirchheim/Neckar verbessert werden.
Vollsperrung während der Sommerferien
Ein bedeutender Teil der Bauarbeiten fand während der Sommerferien statt, als der Knotenpunkt zwischen dem 31. Juli und dem 14. September 2025 voll gesperrt war. Dies wurde so geplant, um die Belastungen für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten. Die Zu- und Abfahrt zum Betonwerk sowie zur Kläranlage erfolgte während dieser Zeit über das Wohngebiet und die Weinberge. Nach den Sommerferien wird der Verkehr voraussichtlich bis zum Jahresende einspurig und durch eine Ampel geregelt, was eine temporäre, aber notwendige Lösung darstellt, um die Baustelle zu umgehen, wie gemmrigheim.de berichtet.
Umleitungen und Beeinträchtigungen
Für die Dauer der Baumaßnahme sind umfassende Umleitungen ausgeschildert. Dies betrifft insbesondere die Anbindungen von Neckarwestheim, Ottmarsheim sowie den Autobahnzubringer über die L1115 nach Besigheim. Weiterhin ist der Zugang nach Gemmrigheim über die Forststraße gewährleistet. Buslinien 573 und 574 sind ebenfalls von den Bauarbeiten betroffen; Fahrgäste werden ausdrücklich gebeten, sich über Umleitungen und mögliche Haltestellenverlegungen zu informieren.
Die Baukosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro, wobei das Land Baden-Württemberg eine Förderung von etwa 800.000 Euro bereitstellt. Mit der neuen Kreisverkehrsplanung wird die provisorische Ampelanlage nicht mehr benötigt, was die Leistungsfähigkeit des Knotens erheblich verbessern soll. Besonders die Berücksichtigung des Schwerlastverkehrs stellt einen wichtigen Aspekt bei der Bauweise dar.
Das Landratsamt appelliert an die Bürger, Verständnis für die während der Bauzeit auftretenden Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen zu zeigen. Der Bau fortschrittlich und gemäß den Wünschen der Bevölkerung durchgeführt, um einen zukunftsfähigen Verkehrsknotenpunkt zu schaffen.