Am heutigen Tag, dem 6. November 2025, hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Warnung vor dichtem Nebel für die Region Ludwigsburg herausgegeben. Der Nebel wird zwischen 04:19 und 10:00 Uhr mit Sichtweiten unter 150 Metern erwartet. Betroffen sind mehrere Gemeinden, darunter Ludwigsburg, Benningen a.N., Besigheim, und viele weitere in der Umgebung. Diese Sichtbehinderungen erfordern es besonders, das Fahrverhalten anzupassen und vorsichtig zu fahren.

Die Wetterlage zeigt, dass ein leichter Hochdruckeinfluss herrscht, während die milde Luft sich zunehmend abkühlt. Gemäß den Vorhersagen wird der Nebel auch bis in die Mittagsstunden im Süden Deutschlands stellenweise stark ausgeprägt sein. Zudem ist in der Nacht zum Freitag mit häufig dichtem Nebel in den südlichen und mittleren Regionen zu rechnen, was die Sicht deutlich beeinträchtigen könnte. Die nächste Aktualisierung über die Wetterlage ist für heute Abend, spätestens um 21:00 Uhr, vorgesehen.

Wettervorhersage und Temperaturen

Zusätzlich zu den Nebelwarnungen wird in der Nacht ein leichter Frost erwartet, insbesondere im Süden und in der Mitte Deutschlands. Lokale Frostbedingungen könnten sogar bis -4 Grad reichen. Im Norden ist ebenfalls mit leichtem Frost zu rechnen. Die Wetterbedingungen werden durch einen Böhmischen Wind im Osterzgebirge und Zittauer Gebirge verstärkt, der Böen bis 60 km/h erreichen kann. Diese Winde werden voraussichtlich bis in die Nacht zum Samstag anhalten. Weitere Details zu diesen Wetterbedingungen lassen sich auf Wettergefahren nachlesen.

Die gegenwärtigen Wetterbedingungen stehen in starkem Kontrast zu den extremen Klimaphänomenen, die in den letzten Wochen in anderen Teilen der Welt aufgetreten sind. So wurde beispielsweise Hurrikan Melissa als einer der stärksten atlantischen Stürme analysiert, dessen Auswirkungen durch den Klimawandel verstärkt wurden. Laut einer Analyse von AP News erhöhte der menschengemachte Klimawandel die Windgeschwindigkeiten und Regenfälle von Melissa um 7 respektive 16 Prozent. Diese unerwarteten und intensiven Wetterereignisse, die erhebliche Schäden in Jamaika, Haiti, der Dominikanischen Republik und Kuba verursachten, zeigen die steigenden Risiken von extremen Wetterlagen global.

Die Untersuchung zu Hurrikan Melissa hebt hervor, dass wärmeres Ozeanwasser in Bereichen, die auf Melissas Pfad lagen, rund 1,4°C wärmer war als in einem vorindustriellen Klima. Diese Temperaturen begünstigen die Intensivierung von Stürmen und führen zu schnelleren Windgeschwindigkeiten. Melissa ist bereits der vierte Sturm in diesem Jahr, der eine schnelle Intensivierung durchlief, was die Verwundbarkeit vieler Küstenregionen spiegelt. Die verheerenden Folgen, einschließlich Dutzender Todesfälle und umfangreicher Schäden, betonen die Bedeutung der Berücksichtigung klimatischer Veränderungen in der Wetterberichterstattung und -vorhersage.