Am 10. September 2025 wurde in Gemmrigheim ein mobiler Blitzer in der Besigheimer Straße, PLZ 74376, gemeldet. Die Überwachung begann um 13:31 Uhr, als Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt wurden, die häufige Verkehrsverstöße und Unfallursachen darstellen. Laut news.de ist das Tempolimit an diesem Standort auf 50 km/h festgelegt.
Mobile Blitzer werden flexibel eingesetzt und können gezielt an Unfallhäufungsstellen überwachen. Typische Geräte, die dabei verwendet werden, sind Radar- und Lasermessgeräte sowie Sensoren für Helligkeitsprofile. Die Messungen erfolgen in der Regel immer nur in eine Fahrtrichtung, um sowohl das Nummernschild als auch das Gesicht des Fahrers festzuhalten.
Unfallprävention durch Geschwindigkeitskontrollen
Die Einführung von Blitzern und Radarfallen in Deutschland hat das Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Laut der Bussgeldkatalog sind solche Kontrollen weit verbreitet. Dabei wird festgestellt, dass 56 % der Bußgeldbescheide fehlerhaft sind, was oft auf technische Fehler oder formelle Mängel zurückgeführt werden kann. Gesetzliche Vorgaben und begleitende Maßnahmen sollen sicherstellen, dass Blitzersysteme wirksam und gerecht eingesetzt werden.
Die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen variieren je nach Art der Übertretung. Bei einem Verstoß in der Stadt kann das Bußgeld höher sein als auf dem Land, was die örtlichen Gegebenheiten und die Verkehrsdichte berücksichtigt. Toleranzabzüge verlangen, dass bis zu 100 km/h eine Abweichung von 3 km/h möglich ist, während bei Überschreitungen über 100 km/h 3 % der gemessenen Geschwindigkeit als realisiert betrachtet werden.
Verkehrsauffälligkeiten in Deutschland
Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes werden wichtige Statistiken über Verkehrsauffälligkeiten gesammelt. Der Stand vom 1. Januar 2024 zeigt 10.239.129 im Fahreignungsregister registrierte Personen, die bei Vergehen die Verkehrssicherheit gefährden. Im Jahr 2024 wurden über 3,8 Millionen Ordnungswidrigkeiten verzeichnet, wobei Geschwindigkeitsverstöße die häufigsten waren. Allein 1.865.722 Männer und 547.013 Frauen wurden aufgrund dieser Übertretungen erfasst.
Die Umsetzung von mobilen Blitzern, wie in Gemmrigheim, kann somit als Teil einer umfassenderen Strategie betrachtet werden, um das Verkehrsgeschehen sicherer zu gestalten und die Unfallzahlen zu senken. Die Verantwortung für die Einhaltung der Verkehrsregeln liegt dabei bei jedem einzelnen Verkehrsteilnehmer.