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Am Dienstag, den 24. Februar, um 18 Uhr findet auf dem Ludwigsburger Marktplatz ein großes Friedensgebet statt. Anlass für diese Veranstaltung ist der Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine, der vor vier Jahren begann. Die Ludwigsburger Kirchen haben zusammen mit Oberbürgermeister Matthias Knecht und anderen Verantwortlichen dieses Gebet organisiert. Es wird eine Gelegenheit sein, ein Zeichen für den Frieden zu setzen, insbesondere für die Ukraine und andere Konfliktregionen.

Die Begrüßung des Friedensgebets wird durch den evangelischen Dekan Michael Werner erfolgen. Besonderes Augenmerk wird Irina Verbivska gewidmet, die über die aktuelle Lage der Menschen in der Ukraine berichten und die ukrainischen Teilnehmenden auf Ukrainisch begrüßen wird. Musikalisch wird die Veranstaltung von einem Ludwigsburger Posaunenchor begleitet, der Lieder, Gebete und Gedanken präsentiert. Ein Friedenszeichen mit Kerzen wird ebenfalls auf dem Marktplatz gestaltet. Nach dem etwa halbstündigen Friedensgebet sind alle Teilnehmenden zu einem Gespräch im Markt8 eingeladen, unter anderem mit Oberbürgermeister Knecht. Seit dem Beginn des Krieges am 24. Februar 2022 finden in Ludwigsburg regelmäßig Friedensgebete statt. Weitere Informationen können in einem Artikel auf der Webseite der Ludwigsburger Kreiszeitung nachgelesen werden.

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Gedenken an den Krieg

In Ludwigsburg haben sich bereits über 100 Menschen zu einem interreligiösen Friedensgebet versammelt. Dies geschah im Kontext von weltweiten Gedenkveranstaltungen, die an den Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor drei Jahren erinnerten. In Kiew trafen sich unter anderem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Kanadas Premierminister Justin Trudeau mit Präsident Wolodymyr Selenskyj, der den „Heldenmut“ der Ukraine würdigte und betonte, dass das Land „niemals aufgeben“ werde. In Deutschland wurden ebenfalls zahlreiche Erinnerungsaktionen durchgeführt: In Hamburg hielten Unternehmen um 12 Uhr eine Gedenkminute ab, während in Ludwigshafen das Stadthaus in den ukrainischen Nationalfarben Gelb und Blau beleuchtet wurde.

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Oberbürgermeister Matthias Knecht und Dekan Michael Werner betonten in ihren Reden die Bedeutung von Mitgefühl und Zusammenhalt. Ein emotionaler Höhepunkt war der Auftritt eines jungen Mädchens aus Odessa, das ein selbst geschriebenes Gedicht vortrug, in dem sie ihre Hoffnung ausdrückte, bald ihre Familie in der Heimat wiederzusehen. Die kommenden Monate werden entscheidend dafür sein, wie geschlossen der Westen bleibt und welche Rolle Deutschland in der Unterstützung der Ukraine übernimmt. Weitere Details dazu sind in einem Artikel auf Ludwigsburg24 zu finden.

Friedensgebete und Andachten

Um das Thema Frieden weiter zu vertiefen, bietet die Organisation Renovabis eine Sammlung von Friedensgebeten und Andachten zum Download an. Diese Materialien sind für persönliche Besinnung, Gottesdienste und gemeinsame Gebete gedacht und legen einen besonderen Fokus auf die aktuelle Situation in der Ukraine und anderen Konfliktregionen in Europa. Die Angebote sind kostenlos und enthalten Vorschläge zur Gestaltung einer Friedensandacht, die Akklamationen, Wechselgesänge, Musik und Lieder sowie Schriftlesungen, Psalmen, Gebete und Fürbitten umfassen.

Die Initiative hat auch ein neues Friedensgebet für Herbst 2024 verfasst. Interessierte können eine Vielzahl von Dokumenten und Materialien herunterladen, darunter das Friedensgebet 2024 mit Christusikone und Bausteine für Friedensgebete. Ziel dieser Sammlung ist es, Menschen zu unterstützen, ihre Anliegen vor Gott zu tragen. Weitere Informationen sind auf der Webseite von Renovabis verfügbar.