In der jüngsten politischen Entwicklung im Land Baden-Württemberg hat sich ein bemerkenswerter Akteur hervorgetan: der CDU-Politiker Epple. Er sieht sich als Generalist in der Landespolitik und bringt eine breite Palette an Erfahrungen mit, die von seiner Tätigkeit im Umweltausschuss bis hin zum aktuellen Ausschuss für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (LandwA) reichen. Als Sprecher der CDU-Fraktion für Verbraucherschutz betont Epple die hohe Bedeutung des Verbraucherschutzes im Land und setzt sich aktiv für die Belange der Bürger und Unternehmen ein. Seine Rolle in der Freiwilligen Feuerwehr Ditzingen, wo er als Oberbandmeister tätig ist, verleiht ihm zusätzlich praktische Erfahrungen für seine Funktion als feuerwehrpolitischer Sprecher.
Eine seiner zentralen Anliegen ist der Abbau der Bürokratie, die er als zunehmendes Hindernis für Handwerksmeister und Unternehmer sieht. „Bei der Bürokratie stehen wir uns selbst im Weg“, äußert er sich besorgt und fordert, die Bürokratie abzubauen oder gar zu beseitigen. Dies ist besonders relevant, da er während der Landtagssitzungen nur in zeitlichen Nischen beruflich tätig sein kann. Epple, ein bekennender Schwabe, der seinen Dialekt stolz trägt, ist es wichtig, seinen Wahlkreis genau zu kennen und die Bedürfnisse seiner Wähler zu verstehen. Die aktuelle Situation in der Politik, insbesondere im Hinblick auf die Bürokratie, ist ein zentrales Thema in seinen Diskussionen und Forderungen (Bietigheimer Zeitung).
Bundesweite Entbürokratisierung: Ein Schritt in die richtige Richtung
Am 5. November 2025 hat das Kabinett zwei Pakete zur Entbürokratisierung beschlossen, die eine Entlastung von mindestens 100 Millionen Euro für Bürger und Wirtschaft bringen sollen. Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) zeigt sich zufrieden mit den Maßnahmen, die unter anderem die Abschaffung des Heizungslabels und die Streichung der Pflicht zur regelmäßigen Weiterbildung von Wohnimmobilienverwaltern und Maklern umfassen. Diese Initiativen sollen die Abwicklung von Grundstückskaufverträgen erleichtern und die Bürokratie für die Bürger spürbar reduzieren. Über eine Million Immobilienkaufverträge werden jährlich in Deutschland beurkundet, was die Notwendigkeit zur Vereinfachung unterstreicht (Tagesschau).
Der Unionsabgeordnete Ralph Brinkhaus betont, dass diese Pakete zwar nicht der große Wurf seien, aber ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. Wirtschaftsverbände und die DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov fordern eine rasche Umsetzung des Bürokratieabbaus und sehen die Notwendigkeit für eine umfassendere Reform, um die Bedingungen für Unternehmen zu verbessern. Auch die Idee von Schornsteinfeger Alain Rappsilber, die Gefährdungsbeurteilungen zu vereinfachen, stößt auf Zustimmung und zeigt den Handlungsbedarf auf.
Ein langfristiger Plan für die Zukunft
Die Bundesregierung hat in den letzten Jahren bedeutende Entlastungen für Bürger, Unternehmen und die Verwaltung auf den Weg gebracht. Bundeskanzler Merz hat am Mittwoch in einer Sitzung mit dem Kabinett die Themen Abbau und Vereinfachung bürokratischer Vorschriften behandelt. Die Entlastungswirkung durch Bürokratierückbau beträgt über drei Milliarden Euro in der laufenden Legislaturperiode. Zu den beschlossenen Vorhaben gehören der „Bau-Turbo“, der Zeit und Kosten beim Wohnungsbau spart, sowie das „Vergabebeschleunigungsgesetz“, das öffentliche Aufträge beschleunigt. Über 50 weitere Entlastungsmaßnahmen sind in Planung, um das Leben in Deutschland einfacher und unbürokratischer zu gestalten (Bundesregierung).
Der Abbau bürokratischer Hürden wird als entscheidend angesehen, um die Leistungsfähigkeit des Staates zu erhöhen und die Bürgernähe zu verbessern. Die geplanten Maßnahmen, wie die Digitalisierung von Fahrzeugpapieren und die vollständige Digitalisierung von Kaufverträgen für Immobilien, zeigen, dass die Politik auf einem guten Weg ist, den Anforderungen einer modernen Gesellschaft gerecht zu werden. Epple und seine Kollegen stehen nun in der Verantwortung, diese Initiativen voranzutreiben und sicherzustellen, dass die Stimme der Bürger gehört wird.