In Baden-Württemberg stehen in naher Zukunft wichtige politische Entscheidungen an, die auch die Mobilität und Klimapolitik betreffen. Ein prominenter Akteur in diesem Kontext ist Vogt, seit seiner Wahl in den Landtag im Jahr 2021 eine gewichtige Stimme in den politischen Diskussionen des Landes. Er und sein Bruder haben erfolgreich vier Autohäuser gegründet, was sein Engagement im Bereich der Mobilität unterstreicht. Privat fährt Vogt ein E-Auto und sieht die Elektromobilität als Zukunft. Dennoch spricht er sich gegen ein sofortiges Verbot von Verbrennungsmotoren aus und betont die Bedeutung der individuellen Wahl bei der Fortbewegung.
Vogt kritisiert die gegenwärtige Kommunikationsweise des Bundeskanzlers und ist nicht immer in Übereinstimmung mit seiner Bundespartei. In einer Welt, in der soziale Medien einen großen Einfluss haben, bezeichnet er diese als „Teufelszeug“ und plädiert für ein Verbot für unter 16-Jährige. Als sozial engagierter Mensch setzt er sich auch als Präsident des Turngaus Neckar-Enz für Vereine und das Ehrenamt ein und betont die Grundwerte Respekt, Anstand und Fleiß, die er nicht nur im politischen, sondern auch im familiären Kontext vermitteln möchte.
Mobilität der Zukunft: Herausforderungen und Perspektiven
Die Diskussion um die Zukunft der Mobilität wird nicht zuletzt durch die Ergebnisse einer Metastudie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) geprägt. Diese hat den Einsatz von E-Fuels in Verbrenner-Pkw untersucht und kommt zu dem Schluss, dass E-Fuels als ineffizient, zu teuer und in unzureichenden Mengen verfügbar eingestuft werden. Der bereits bestehende Fokus auf den öffentlichen Nahverkehr und kleine E-Autos wird von der Klima-Allianz Deutschland unterstützt, während ein schnelles Verbrenner-Aus als notwendig angesehen wird, um Klimaziele zu erreichen. Laut der Metastudie wird es bis 2035 selbst bei hohen staatlichen Zuschüsse nicht genug E-Fuels geben, um relevante Klimaziele zu erreichen, was die Diskussion um die Elektrifizierung des Pkw-Bestandes anheizt.
Die BEE-Studie zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor bis 2045 zeigt, dass Deutschland voraussichtlich seine Elektromobilitätsziele bis 2030 verfehlen wird. Um das Ziel von 15 Millionen vollelektrischen PKW bis 2030 zu erreichen, müsste sich der Verkauf von Neufahrzeugen signifikant steigern. Es besteht ein dringender Handlungsbedarf, um die Zulassungen von Elektrofahrzeugen auf das notwendige Niveau zu bringen. Verschiedene Szenarien zeigen, dass ergänzende Maßnahmen notwendig sind, um die Klimaziele zu erreichen.
Ein wichtiger Akteur in der Politik
Vogt, der nicht nur als Landtagsabgeordneter, sondern auch als dreifacher Vater und aktives Mitglied seiner Gemeinde beschrieben wird, möchte seine politische Karriere weiterhin in Baden-Württemberg gestalten. Persönlich nimmt er sich regelmäßig Zeit für seine Kinder und engagiert sich freizeitlich, auch durch seine früheren Erfahrungen als Skilehrer und Feuerwehrmann. Die enge Freundschaft zu CDU-Ministerpräsidenten-Kandidaten Manuel Hagel untermauert seinen Einfluss und seine Ambitionen innerhalb seiner Partei. Gleichzeitig hat er deutlich gemacht, dass Familienüberlegungen für ihn eine wichtige Rolle spielen, wenn es um mögliche neue Ämter nach der Wahl geht.
Während die Debatten um E-Fuels und die Zukunft der Mobilität weitergehen, bleibt Vogt eine zentrale Figur, die die Werte von Respekt und Anstand in der politischen Diskussion verankern möchte. Er sieht ein geeintes Europa als Basis für Freundschaften und den Austausch, was auch seine internationale Freundschaft mit einer französischen Familie zeigt.