In Bietigheim-Bissingen wird derzeit intensiv an der städtebaulichen Aufwertung des Bahnhofgebiets gearbeitet. Ziel dieser Maßnahmen ist es, dieses Areal zu einem einladenden Ankunfts-, Begegnungs- und Aufenthaltsort zu transformieren. Hierzu wird ein Konzept vorgeschlagen, das eine Mischung aus Wohnraum, Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie umfasst. Diese Struktur soll dazu beitragen, den eigenständigen Charakter des Gebiets zu stärken und eine bessere Einbindung in die umliegenden Quartiere zu gewährleisten, wie bietigheimerzeitung.de berichtet.
Die Analyse hat Defizite in der Innenstadt von Bietigheim identifiziert, insbesondere entlang der Talstraße. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, wird empfohlen, Baulücken zu schließen und die Erdgeschosszonen lebendiger zu gestalten. Ein weiterer Vorschlag sieht vor, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum rund um Kaufland zu erhöhen. Darüber hinaus wird angeregt, kleinteilige Ladenflächen zusammenzulegen, um attraktive Gewerbeflächen zu schaffen.
Verkehrsführung und Öffentlichkeitsinteresse
Ein wichtiger Aspekt des städtebaulichen Plans ist die Verbesserung der Verkehrsführung in der Nähe des Rathauses. Hier soll eine Umorganisation zugunsten von Fuß- und Radverkehr stattfinden. Ferner wird die „Öffnung“ des Rathauses mit belebenden Nutzungen im Erdgeschoss vorgeschlagen. Bei der Planung wurden bereits Gespräche mit Einzelhandelsvertretern geführt, um deren Anregungen aufzunehmen. Der Gemeinderat wird am Dienstag über den Entwurfsbeschluss entscheiden, was den nächsten Schritt in der Umsetzung des Konzeptes darstellt.
In einem weiteren Kernbereich, dem Nahversorgungszentrum Buch, wurde eine geringe Aufenthaltsqualität festgestellt. Deshalb wird eine Sanierung der Gebäude und eine Neugestaltung der leerstehenden Flächen angeregt. Im Norden ist zudem eine städtebauliche Neustrukturierung geplant, die eine bessere Anbindung ans südliche Zentrum ermöglichen soll. Dabei wird auch die Notwendigkeit gesehen, die Parkierung zu bündeln und zu reduzieren.
Öffentliche Beteiligung und Ausblick
Nach dem Beschluss des Gemeinderates wird das Konzept öffentlich ausgelegt. Behörden und Träger öffentlicher Belange sollen in den Prozess eingebunden werden. Eine Verwaltung erstellt schließlich einen Abwägungsvorschlag, der zur abschließenden Beschlussfassung durch die Stadträte führen wird. Die vorliegenden Vorschläge zur Aufwertung des Bietigheimer Zentrums könnten langfristig zu einer erheblichen Verbesserung der Stadtgestaltung führen und die Lebensqualität der Anwohner sowie das Einkaufserlebnis der Besucher steigern.
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