Am 1. Februar 2026 verabschiedete sich die evangelisch-methodistische Kirchengemeinde in der Erlöserkirche Asperg mit einem letzten Gottesdienst von ihrer langjährigen Heimat. Superintendent Stefan Kettner gab das Ende der Gemeindearbeit bekannt und blickte mit Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück. Die Veranstaltung zog zahlreiche Gäste an, darunter Vertreter aus der Asperger Ökumene, der Stadt sowie vom EmK Bezirk Neckar/Enz.

Bei dieser denkwürdigen Zusammenkunft wurden Grußworte von Bürgermeister Christian Eiberger und Pfarrer Martin Merdes aus der Ökumene Asperg gesprochen. Ehemalige Pastoren wie Rudolf Dochtermann und Bernd Winkler teilten Anekdoten, die die Bedeutung der Gemeinde verdeutlichten. Pastor Thomas Schmückle richtete sich an die Gemeindeglieder und ermutigte sie, sich einer neuen Gemeinde anzuschließen, um weiterhin gemeinsam Glaubensgemeinschaft zu erleben.

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Ein Abschied mit persönlichem Austausch

Ein Stehempfang bot den Anwesenden die Möglichkeit, sich persönlich von der Gemeinde zu verabschieden. Blumenschmuck, der die Früchte der Gemeindearbeit symbolisierte, verlieh dem Abschied eine festliche Note. Peter Hannig, der Vertreter des Bezirks Asperg, hob die segensreichen Momente der Gemeinschaft hervor und stellte fest, dass die Gemeinde an einem anderen Ort weiterhin ihren Dienst tun wird.

Die Möglichkeit eines Gemeindewechsels spielt für viele Mitglieder in der evangelischen Kirche eine zentrale Rolle. Jedes Kirchenmitglied gehört in der Regel der örtlichen Kirchengemeinde an, wo es mit erstem Wohnsitz angemeldet ist. Der Wechsel kann sowohl aus Unzufriedenheit mit DER Heimatgemeinde als auch aus einem besseren Gefühl in einer anderen Gemeinde erfolgen. Die Zugehörigkeit zu einer Gemeinde beeinflusst nicht nur das Mitbestimmungsrecht, wie die Wahl des Kirchenvorstands, sondern auch die finanzielle Unterstützung der Gemeinde durch die Kirchensteuer.

Prozess für einen Gemeindewechsel

Ein Gemeindewechsel ist möglich, und erfordert eine schriftliche Abmeldung bei der aktuellen Gemeinde sowie eine schriftliche Anmeldung bei der neuen Gemeinde. Formulare für den Wechsel sind in der Regel auf der Website der jeweiligen Gemeinde erhältlich. Die Umgemeindung hat nicht nur Auswirkungen auf die Mitgliedschaft, sondern auch auf die Verteilung der Kirchensteuer. Bei Fragen zu diesem Prozess können sich Mitglieder an die Pfarrerin oder den Pfarrer ihrer Gemeinde wenden. Der Info-Service der Evangelischen Kirche in Deutschland steht von Montag bis Freitag zur Verfügung und kann unter der Rufnummer 0800-50 40 60 2 erreicht werden oder per E-Mail unter info@ekd.de kontaktiert werden.

In Deutschland ist die Gemeindezugehörigkeit in der Regel an den Wohnort gebunden. Dennoch ist es möglich, auch nach einem Umzug der alten Gemeinde anzugehören, wenn dies gewünscht ist. Der Wechsel der Kirchengemeinde stellt sicher, dass Mitglieder auch dort aktiv mitwirken und ihren Glauben leben können – unabhängig davon, wo sie ihren Wohnsitz haben.

Der Abschied in der Erlöserkirche Asperg markiert nicht nur das Ende einer Ära, sondern öffnet auch neue Perspektiven für die Mitglieder, die sich nun einer neuen Gemeinde anschließen können und so die Möglichkeit erhalten, ihren Glauben in einem neuen Umfeld weiterzutragen.

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