Heute, am 12. Februar 2026, sorgt eine Kombination aus Schneeschmelze und Dauerregen in Baden-Württemberg für erhebliche Überschwemmungsgefahr. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat dazu mehrere Unwetterwarnungen herausgegeben, insbesondere für den Schwarzwald, wo Warnungen der Stufen 3 und 4 gelten. Prognosen deuten darauf hin, dass bis Freitagmorgen bis zu 120 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fallen könnten. Besonders betroffen sind der Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie Hohenlohe, wo bis Freitag, 13. Februar, 6 Uhr, mit rund 40 Litern Niederschlag pro Quadratmeter gerechnet wird.
Die Behörden warnen vor Überflutungen von Straßen, Unterführungen und gewässernahen Gebäuden. Autofahrer müssen mit Erdrutschen und Aquaplaning rechnen. Während im überregionalen Raum keine Hochwassergefahr besteht, wird jedoch eine Vorwarnung für das Einzugsgebiet der oberen Donau bis Geisingen (Kreis Tuttlingen) ausgesprochen. Das Tief „Tamara“ bringt zudem feuchtmilde Meeresluft und Wind, mit Böen von bis zu 100 km/h im Schwarzwald.
Wetterentwicklung und Niederschläge
Der Regen soll am Freitag nachlassen, doch ein neues Niederschlagsgebiet wird in der Nacht zum Samstag erwartet. Auch im Flachland ist Schnee oder Schneeregen ab Freitag oberhalb von 1000 Metern möglich, wobei die Schneefallgrenze in der Nacht zum Samstag sinkt. In den höheren Lagen des Schwarzwalds und der Alpen könnten lokale Abflussmengen bis 100 l/qm erreicht werden, was auf eine weitere Gefährdung durch Überflutungen hindeutet.
Eine ähnliche Situation zeigt sich auch in Bayern, wo die Schneeschmelze die Hochwassergefahr erhöht. Die dortigen Behörden sind ebenfalls alarmiert und warnen die Bevölkerung. Weitere Informationen dazu finden Sie auf Spiegel.de.
Wind und weitere Wettergefahren
Zusätzlich zu den Niederschlägen bringt die Wetterlage auch stürmische Winde mit sich. Im Süden von Deutschland sind steife bis stürmische Böen mit Geschwindigkeiten von 60 bis 70 km/h zu erwarten, in Hochlagen können diese sogar bis zu 100 km/h erreichen. Die aktuelle Wetterlage ist geprägt von einem Tiefdruckkomplex, der milde, feuchte Luft von den Britischen Inseln bis nach Norddeutschland bringt. Auch die Kaltluftgrenze über Nordeuropa wird sich am Wochenende südwärts ausbreiten und könnte damit die Wetterbedingungen weiter beeinflussen.
Die letzten Wetterwarnungen und Entwicklungen zeigen, dass in einigen Regionen Deutschlands auch mit Glätte und Schnee gerechnet werden muss. Insbesondere im Norden kann es zu nennenswerten Schneefällen kommen. Weitere Informationen zu Wettergefahren finden Sie auf wettergefahren.de.