Am 21. Februar 2026 traf der THW Kiel im spannenden Duell auf den FA Göppingen und konnte das Spiel mit 28:24 (12:10) für sich entscheiden. Mit diesem Sieg verkürzte Kiel den Rückstand auf den Tabellenführer SC Magdeburg auf vier Punkte und bleibt somit in der Meisterschaft voll im Rennen. Die Zuschauer in der Göppinger Arena, insgesamt 5.600, sahen ein packendes Spiel, in dem sich Kiel in der Schlussphase dank einer starken Abwehr und konzentrierter Angriffe absetzen konnte.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Torwart Andreas Wolff, der mit mehreren Paraden glänzte und maßgeblich zum Sieg beitrug. Rechtsaußen Lukas Zerbe äußerte nach dem Spiel, dass die zwei Punkte für die Mannschaft wichtiger seien als die Spielweise. Trainer Filip Jicha hingegen kritisierte die Angriffsleistung seiner Spieler und forderte mehr Kaltschnäuzigkeit. Kiel führte zur Halbzeit mit 12:10, doch Göppingen glich in der zweiten Halbzeit zum 15:15 aus und ging sogar mit 18:17 in Führung, bevor Kiel in der Schlussphase auf 24:21 davonziehen konnte.

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Ausblick auf die Saison

Mit Blick auf die laufende Saison startet der THW Kiel am Donnerstag um 19 Uhr beim HC Erlangen in die 60. Saison der Handball-Bundesliga. Das Ziel der Mannschaft ist klar: Die Rückkehr in die Champions League, die in den letzten zwei Jahren verpasst wurde. In der vergangenen Saison musste der THW in der European League antreten, was die Ambitionen des Clubs deutlich macht. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Marc Weinstock betont die wirtschaftlichen Vorteile, die eine Teilnahme an der Champions League mit sich bringt.

Die Konkurrenz um die ersten beiden Plätze ist hart: Titelverteidiger Füchse Berlin, SC Magdeburg, MT Melsungen und SG Flensburg-Handewitt zählen zu den stärksten Gegnern. Das Torhüter-Duo Andreas Wolff und Gonzalo Perez de Vargas steht dabei im Fokus. Perez de Vargas wird frühestens Ende des Jahres nach einem Kreuzbandriss zurückkehren, sodass Leon Nowottny als unerfahrener Backup für Wolff einspringt.

Die Mannschaft im Detail

Der Kader des THW Kiel zeigt viel Potenzial, auch wenn die Kaderbreite nicht mit der des SC Magdeburg vergleichbar ist. Im Rückraum hat Eric Johansson, der mit 161 Treffern zweitbester Torschütze des THW war, eine Wurfquote von 54,95%. Nikola Bilyk ist wieder fit und könnte Johansson entlasten. Domagoj Duvnjak, als einer der besten Spielmacher und emotionaler Leader im Team, wird ebenfalls eine entscheidende Rolle spielen.

Die Außenpositionen sind durch die erfahrenen Spieler Rune Dahmke und Magnus Landin sowie die torgefährlichen Rechtsaußen Lukas Zerbe und Bence Imre stark besetzt, wobei Zerbe in der letzten Saison 106 Tore erzielte. Auf der Kreisposition wurde Veron Nacinovic verpflichtet, um die Lücke von Patrick Wiencek zu schließen. Trainer Filip Jicha hat zudem die Herausforderung, einen neuen Innenblock in der Abwehr zu bilden, die Neuzugänge haben sich jedoch gut integriert.

Insgesamt zeigt der THW Kiel, dass er trotz Verletzungsproblemen und einer anspruchsvollen Saison in der Lage ist, um die vorderen Plätze zu kämpfen. Wenn die Schlüsselspieler fit bleiben, ist eine Platzierung unter den ersten zwei durchaus möglich.

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