Die englische Königsfamilie und ihre vierbeinigen Begleiter stehen oft im Rampenlicht, insbesondere die beliebten Hunde von Queen Elizabeth II. Ihre Liebe zu Hunden, speziell zu ihren Corgis, ist legendär. Diese kleinen, lebhaften Rassehunde, die etwa 30 cm groß sind und ursprünglich aus Wales stammen, begleiteten die Monarchin während ihres ganzen Lebens. Die Queen selbst besaß im Laufe der Jahre rund drei Dutzend Corgis und Dorgis, Mischlinge aus Dackeln und Corgis. Ihre erste Hündin war Dookie, die 1933 in die königliche Familie eintrat, gefolgt von Susan, die 1944 ein Geschenk zum 18. Geburtstag der Queen wurde und als Stammvater vieler späterer Corgis gilt. Die Hunde lebten ein verwöhntes Leben und wurden unter anderem mit Rosinenbrötchen auf Silbertabletts gefüttert, oft direkt von der Queen selbst.
Nach dem Tod der Queen am 8. September 2022 kümmerten sich Prinz Andrew und Sarah Ferguson um die verbliebenen Hunde. Letztlich waren bei ihrem Ableben noch zwei Corgis, Muick und Sandy, sowie ein Dorgi übrig, die Sarah Ferguson nach dem Tod der Monarchin bei sich aufgenommen hat. Sie bestätigte, dass es den Hunden gut geht und sie glücklich sind. Die königlichen Corgis spielten nicht nur im Privatleben der Queen, sondern auch bei offiziellen Anlässen eine bedeutende Rolle und haben das Bild der britischen Monarchie geprägt.
Die königlichen Hunde im Überblick
Die Vorliebe für Hunde ist in der königlichen Familie nicht neu. Königin Margrethe von Dänemark ist seit Jahrzehnten von Dackeln umgeben, und diese gelten als Symbol für sie. Auch in Schweden haben die Royals eigene Vierbeiner. Prinz Carl Philip hat einen Hund namens Siri, der bekannt dafür ist, dass er mehrfach von Zuhause aus büxte, während seine Schwester, Prinzessin Madeleine, ihren Hund Oreo in ein neues Zuhause gegeben hat. Ihr Hund Teddy bleibt jedoch in der Familie und wurde kürzlich in einem Video für ihre Kosmetiklinie gezeigt, was die Bindung zur Familie verdeutlicht.
Kulturelle Ikonen und Traditionen
Die Corgis von Queen Elizabeth II. sind nicht nur Haustiere, sondern auch kulturelle Ikonen. Sie wurden in offiziellen Fotografien und sogar Gemälden abgebildet und sind Teil der britischen Tradition. Der Corgi-Friedhof in Sandringham, wo Hunde seit 1887 begraben werden, unterstreicht die Bedeutung dieser Tiere in der königlichen Familie. Ein Beispiel dieser Tradition ist die Beerdigung von Zucker, der 1965 verstarb. Der letzte bekannte Corgi von Elizabeth II. war Willow, ein Nachkomme von Susan.
Die Liebe der Queen zu ihren Hunden war so stark, dass sie sich sogar die Zeit nahm, ihre Tiere auf Staatsbesuchen mitzunehmen. All dies zeigt die emotionale Verbindung zwischen der Monarchie und ihrem Publikum, die durch die Corgis verstärkt wurde. Die Hunde der Queen haben nicht nur ihr persönliches Leben geprägt, sondern auch das öffentliche Bild des britischen Königshauses bereichert. Bunte berichtet von dieser tiefen Verbundenheit und den aufregenden Geschichten, die die königlichen Tiere mit sich bringen.
Doch nicht nur die Queen hat eine besondere Beziehung zu Hunden. Wamiz beleuchtet die Herkunft und die speziellen Bedürfnisse der Corgis, während Hunde für Anfänger die Rolle dieser Hunde in der Geschichte der britischen Monarchie hervorhebt.