In Schlierbach zieht das neue Führungsteam um Bürgermeister Mario Pramberger, Vizebürgermeisterin Anita Kalchmayr und Amtsleiterin Katharina Koppler nach 100 Tagen im Amt eine positive Bilanz. Pramberger beschreibt die ersten Monate als intensiver als erwartet und hebt die Herausforderungen des Tagesgeschäfts sowie die Komplexität der Entscheidungen hervor. Wesentliche Aspekte bei der Entscheidungsfindung sind finanzielle, rechtliche und gemeinschaftliche Überlegungen. Die ersten Schritte, wie der erfolgreiche Leopoldimarkt, haben bereits dazu beigetragen, den Dialog mit den Bürgern zu fördern.

Die 24-jährige Katharina Koppler, die aus Roßleithen stammt und Jus in Linz studiert hat, leitet seit November das Amt mit rund 40 Mitarbeitern. Aktuell stehen mehrere Projekte auf der Agenda der Gemeinde: Der Bau eines Schotterparkplatzes bei der Sportunion Schlierbach ist für das Frühjahr/Sommer 2026 geplant, während der Abriss und Neubau der Blumau-Brücke mit Kosten von etwa 400.000 Euro in der Finanzierungsphase ist. Auch die Sanierung der Volksschule ist in der Ausschreibungsphase, mit einem Baustart, der voraussichtlich für 2028 angesetzt ist. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Wiederbelebung von Leerständen, insbesondere am Bahnhof.

Kommunikation und Bürgerbeteiligung

Ein neues Projekt mit dem Titel „Sag’s dem Bürgermeister“ beginnt am 25. März und zielt darauf ab, den Austausch mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu fördern. Die erste Zielgruppe sind 16- bis 20-Jährige, gefolgt von Eltern, Pensionisten und Vereinen. Darüber hinaus plant Kalchmayr, quartalsweise Feiern zur Geburtstagsgratulation anstelle von Hausbesuchen zu organisieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration von Zugezogenen, die durch Treffen mit Gemeindemitarbeitern, Betrieben und Vereinen unterstützt werden soll.

Die Bürgerbeteiligung in Schlierbach wird durch verschiedene Maßnahmen gefördert. Jeder Einwohner hat die Möglichkeit, sich in politische und Planungsprozesse einzubringen. Wahlen zum Gemeinderat und Kreistag erfolgen alle sieben Jahre in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl. Bürger können sich zudem selbst zur Wahl stellen oder durch Bürgerbegehren und Bürgerentscheide direkt Einfluss auf die Kommunalpolitik nehmen. Dies zeigt, wie wichtig die Einbeziehung der Bevölkerung für eine lebendige Demokratie ist.

Datenschutz und digitale Kommunikation

In Zeiten der digitalen Kommunikation ist der Datenschutz ein zentrales Thema. Die Gemeinde Schlierbach nutzt Technologien zur Analyse der Website-Nutzung zur Leistungsverbesserung. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die gesammelten Daten umfassen unter anderem IP-Adressen und Browser-Informationen und werden nur für die angegebenen Zwecke verwendet. Außerdem werden die Daten gelöscht, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Für weitere Informationen steht die Webseite der Gemeinde zur Verfügung, wo auch die Datenschutzrichtlinien einsehbar sind.

Mit diesen Maßnahmen und Projekten zeigt das Führungsteam von Schlierbach, dass es bereit ist, die Gemeinde aktiv und transparent zu gestalten. Die Balance zwischen den Herausforderungen des täglichen Verwaltungsgeschäfts und der aktiven Bürgerbeteiligung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft für Schlierbach.

Für weitere Details zu den aktuellen Entwicklungen in Schlierbach und den Projekten besuchen Sie bitte die Quelle oder die Website der Gemeinde Schlierbach.

Weitere Informationen zur Bürgerbeteiligung finden Sie in der Quelle.