Am 12. Juni 2025 erhielten insgesamt 46 Schüler der Klassen 5-8 von der Grundschule Jana Pawła II in Grodziszcz sowie der Grundschule in Bystrzyca Górna die Möglichkeit, an speziellen Programmierkursen teilzunehmen. Diese Initiative wurde vom Informatikstudentenverein der Universität Wrocław organisiert und fand in den modernen Räumlichkeiten des Instituts für Informatik der Universität statt. Hier erhielten die Schüler eine umfassende Einführung in die Grundlagen des Programmierens.

Die Veranstaltung begann mit verständlichen Erklärungen und ansprechenden multimedialen Präsentationen, die von engagierten Vereinsmitgliedern durchgeführt wurden. Nach dieser Einführung hatten die Schüler die Gelegenheit, ihr neu erlerntes Wissen in praktischen Übungen anzuwenden. Unter Anleitung studentischer Mentoren arbeiteten die Schüler in speziell eingerichteten Computerräumen.

Praktische Anwendungen und positive Eindrücke

Die Schüler konnten selbstständig Programme schreiben und praktische Aufgaben lösen. Diese Erfahrungen hinterließen einen bleibenden Eindruck und wurden durch die moderne Einrichtung unterstützt. Insbesondere die Atmosphäre auf dem Campus der Universität Wrocław und die Art der Durchführung der Workshops wurden von den Teilnehmenden geschätzt. Viele Schüler äußerten den Wunsch, zurückzukehren.

Es besteht sogar die Möglichkeit, dass einige Studenten künftig Workshops direkt an den Schulen der Teilnehmer anbieten. Diese Veranstaltung ist ein hervorragendes Beispiel für die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Grundschulen und zeigt, wie Schüler zum Lernen über neue Technologien inspiriert werden können.

Die Bedeutung der Programmierbildung

Ein zentraler Bestandteil des Programms war auch das Konzept der „Godzina Kodowania“, das ursprünglich im Rahmen der Tygodnia Edukacji Informatycznej ins Leben gerufen wurde. Dieses findet gewöhnlich um den 9. Dezember statt, um an die Leistungen von Grace Murray Hopper zu erinnern. Die Planung solcher Veranstaltungen kann das ganze Jahr über erfolgen und die Auswahl eines passenden Raumes berücksichtigt sowohl die Anzahl der Schüler als auch die verfügbaren Geräte.

Die Schüler können dabei an einzelnen Geräten arbeiten oder Geräte abwechselnd nutzen. Zudem gibt es Aktivitäten, die ohne Computer im Freien durchgeführt werden können, was den Unterricht abwechslungsreicher gestaltet. Brauchbare Materialien, darunter Plakate zur Dekoration der Klassenräume, sind ebenfalls verfügbar. Es wird empfohlen, die Aktivitäten im Voraus zu studieren, um eine engagierte und inspirierende Sitzung vorzubereiten, wie hourofcode.com berichtet.

Insgesamt zeigte die Veranstaltung nicht nur das Potenzial für zukünftige Kooperationen zwischen Schulen und Universitäten auf, sondern weckte auch das Interesse der Schüler an der Informatik und neuen Technologien.