Am Sonntag, dem 27. Januar 2026, fand die Bürgermeisterwahl in Ottenbach statt. Der 31-jährige Florin Joos konnte sich mit 51% der Stimmen durchsetzen und somit die Wahl für sich entscheiden. Dies bedeutet, dass keine Stichwahl erforderlich wurde, da er die absolute Mehrheit um 1% übertraf. Insgesamt wurden 1313 gültige Stimmen abgegeben, von denen Joos 670 Stimmen erhielt. Der Zweitplatzierte, Max Göschel, bekam 20% (262 Stimmen).
Auch die weiteren Kandidaten trugen zur Wahl bei: Uwe Hilbich erzielte 1,1% (14 Stimmen), Heiko Hudler 8,2% (108 Stimmen) und Axel Raisch 9,5% (125 Stimmen). Ingesamt gab es 15 ungültige Stimmen und 134 Stimmen für sonstige Personen. Interessanterweise zog der inoffizielle Kandidat Johannes Herrmann kurz vor Bewerbungsschluss zurück, erhielt aber trotzdem etwa 60 händisch eingetragene Stimmen.
Wahlbeteiligung und Hintergrund
Die Wahlbeteiligung in Ottenbach lag bei bemerkenswerten 68,2%, was bedeutet, dass 1328 von 1946 Wahlberechtigten an die Urnen gingen. Diese Zahlen spiegeln eine solide politische Partizipation wider, die für demokratische Systeme von großer Bedeutung ist. Laut Statista ist eine hohe Wahlbeteiligung ein Maß für das Engagement der Bürger in politischen Prozessen.
Florin Joos, der im Januar 2025 mit seiner Familie nach Ottenbach gezogen ist, bringt frischen Wind in das Bürgermeisteramt. Er ist als Berater und Innovationsmanager tätig und plant, den Zusammenhalt der Gemeinde durch maximale Transparenz und echte Bürgerbeteiligung zu stärken. Joos möchte dabei den Charakter der Gemeinde bewahren und ein gutes Miteinander fördern. Die vorherige Amtsinhaberschaft von Oliver Franz endet nach 24 Jahren am 31. März 2026.
Feierliche Stimmung im Rathaus
Nach der Auszählung der Stimmen herrschte eine feierliche Atmosphäre im Rathaus. Sekt und Bier wurden verteilt, um den neuen Bürgermeister zu feiern. Die Wahl brachte nicht nur eine klare Entscheidung, sondern auch neue Perspektiven für die Gemeinde Ottenbach.
Mit einem klaren Mandat ausgestattet, steht Florin Joos vor der Herausforderung, die Erwartungen der Wähler zu erfüllen und die Gemeinde in eine positive Zukunft zu führen.