Am 11. November 2025 hat die EnBW, Deutschlands größter Anbieter von Schnellladeinfrastruktur, sechs neue Schnellladeparks in Betrieb genommen. Diese Erweiterung des Schnellladenetzes kommt zu einem Zeitpunkt, in dem die Nachfrage nach Elektromobilität stetig wächst. Die neuen Ladeparks sind strategisch an wichtigen Autobahnstandorten platziert und bieten eine hochmoderne Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Die Standorte der neuen Schnellladeparks sind:

  • Marktheidenfeld (Bayern, A3)
  • Bramsche (Niedersachsen, A1)
  • Büren (Nähe Flughafen Paderborn-Lippstadt)
  • Willich (NRW, A44)
  • Thiendorf (Sachsen, A13)
  • Mühlhausen im Täle (Baden-Württemberg, A8)

Mit diesen neuen Standorten erhöht sich die Anzahl der von EnBW betriebenen Schnellladepunkte in Deutschland auf mehr als 7.500 an über 1.500 Standorten. EnBW ist damit nicht nur Marktführer, sondern plant auch bis 2030 insgesamt 20.000 Schnellladepunkte aufzubauen. Jedes der neuen Ladeparks bietet bis zu 80 Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 400 kW.

Hohe Ladeleistungen und Nutzerkomfort

Die Schnellladeparks sind mit modernster Technologie ausgestattet, die es ermöglicht, Elektrofahrzeuge in nur 15 Minuten für bis zu 400 Kilometer Reichweite aufzuladen, sofern die Fahrzeuge diese Ladeleistung unterstützen. An den Standorten in Thiendorf, Marktheidenfeld und Bramsche gibt es zudem die Möglichkeit, jeweils acht weitere Ladepunkte hinzuzufügen, was die Kapazität weiter erhöht.

Die neuen Schnellladeparks zeichnen sich durch eine Überdachung aus, die nicht nur vor Witterung schützt, sondern auch die Nutzung von Solarenergie für den nachhaltigen Betrieb ermöglicht. Zudem sind die Ladeparks beleuchtet und mit Kameraüberwachung ausgestattet, was die Sicherheit erhöht. An den Standorten stehen außerdem gastronomische Angebote sowie sanitäre Anlagen zur Verfügung, um den Aufenthalt der Kunden so angenehm wie möglich zu gestalten.

Tarifstruktur und Preistransparenz

Die Tarifstruktur von EnBW ist ebenfalls benutzerfreundlich gestaltet. Ab Dezember 2025 wird ein Tarif für Vielfahrer angeboten, der eine Monatsgebühr von 11,99 Euro und einen Preis ab 39 Cent pro kWh umfasst. Der durchschnittliche Preis für das Laden auf Autobahnen liegt bei etwa 8 bis 9 Euro pro 100 Kilometer.

Insgesamt erleichtert EnBW den E-Autofahrern das Schnellladen durch ein bedarfsgerechtes Netzwerk, das die Nutzung von Elektrofahrzeugen auf langen Strecken erheblich verbessert. Die durchdachte Planung und der Nutzerkomfort sind ein weiterer Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Mobilität.

Wie EnBW selbst betont, ist das Unternehmen bestrebt, die notwendige Ladeinfrastruktur für die Zukunft der Elektromobilität zu schaffen und somit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Das Unternehmen betreibt das größte Schnellladenetz in Deutschland und hat in Baden-Württemberg über 850 Schnellladepunkte, die den Bewohnern und Reisenden zur Verfügung stehen, um das Laden so einfach und schnell wie möglich zu gestalten.