Heute, am 13. Februar 2026, ist es wieder soweit: In Heiningen, im Kreis Göppingen in Baden-Württemberg, sind mobile Radarkontrollen gemeldet worden. Der Standort des Blitzers befindet sich in der Bahnhofstraße, PLZ 73092. Die Radarkontrolle wurde um 14:04 Uhr gemeldet und soll die Verkehrssicherheit erhöhen, insbesondere da hier ein Tempolimit von 30 km/h gilt. Raser und Drängler müssen sich auf Bußgelder und mögliche Fahrverbote einstellen, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass solche Geschwindigkeitskontrollen darauf abzielen, die Gefahrenlage im Straßenverkehr zu minimieren. Die letzte Aktualisierung dieser Informationen erfolgte um 14:16 Uhr, was uns zeigt, wie dynamisch und aktuell die Verkehrssituation ist. Weitere Details finden Sie in dem Artikel von News.de.

Geschwindigkeitsmessungen haben in Deutschland eine lange Tradition und werden mit verschiedenen Methoden durchgeführt. Dabei dienen Tempolimits nicht nur der Einhaltung von Regeln, sondern in erster Linie der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Ob es sich um mobile oder stationäre Messungen handelt, die Polizei nutzt unterschiedliche Techniken, um Verkehrssünder zu erfassen. Wo genau geblitzt werden darf, ist in klaren Richtlinien festgelegt. Diese Regeln besagen unter anderem, dass auch bei Regen, Glatteis oder in der Nacht geblitzt werden darf, ohne dass ein sichtbarer Blitz notwendig ist.

Messmethoden und deren Funktionsweise

In Deutschland kommen verschiedene Messverfahren zur Anwendung: Lasermessungen, Radarmessungen und Induktionsschleifen. Bei der Lasermessung werden Laserstrahlen ausgesendet, die vom Fahrzeug reflektiert und zurückgeschickt werden. Die Geschwindigkeit wird durch eine Weg-Zeit-Berechnung ermittelt. Die Radarmessung funktioniert ähnlich, hierbei werden jedoch elektromagnetische Wellen verwendet, um die Geschwindigkeit über den Doppler-Effekt zu bestimmen. Induktionsschleifen hingegen erkennen Fahrzeuge durch eine Änderung des Magnetfelds und berechnen die Geschwindigkeit anhand der Zeit bis zur nächsten Spule. Alle diese Verfahren müssen technisch geprüft und zugelassen werden, um sicherzustellen, dass sie den Anforderungen entsprechen. Die Hersteller sind verpflichtet, eine Konformitätserklärung bei einer zugelassenen Prüfungsstelle einzureichen, bevor die Messgeräte in den Einsatz gehen.

In den letzten Jahren haben sich Geschwindigkeitsüberschreitungen als häufige Ordnungswidrigkeit herausgestellt. Verkehrssünder können gegen Bußgeldbescheide Einspruch erheben, wenn sie der Meinung sind, vorschriftsmäßig gefahren zu sein. Häufige Messfehler können durch falsche Aufstellung oder Bewegungen entstehen, weshalb die Schulung der Polizeibeamten von großer Bedeutung ist. Besonders bei den Laserpistolen, die sowohl stationär als auch mobil eingesetzt werden können, ist eine präzise Handhabung unerlässlich.

Bußgelder und Toleranzen

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen richten sich nach der Höhe der Überschreitung. Der bundeseinheitliche Bußgeldkatalog legt Verwarnungs- und Bußgelder fest, die je nach Schwere der Übertretung variieren können. Es gelten spezifische Toleranzen bei Geschwindigkeitsmessungen: Bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h wird ein Abzug von 3 km/h vorgenommen, während über 100 km/h 3 Prozent des Messwerts abgezogen werden. Dies bedeutet, dass bei einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h und einer gemessenen Geschwindigkeit von 73 km/h nach Toleranzabzug eine Überschreitung von 20 km/h festgestellt wird.

Somit ist die Kontrolle der Geschwindigkeit ein essenzieller Bestandteil der Verkehrssicherheit. Die Polizei in Deutschland hat durch den Einsatz moderner Technologien und klarer Richtlinien die Möglichkeit, effizient gegen Verkehrssünder vorzugehen. Mehr Informationen zu den verschiedenen Messmethoden und den rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie in den Artikeln von ADAC und Bussgeldkatalog.org.