In Backnang hat sich ein neuer Verein namens „Letzte Weide“ gegründet, der sich der Rehabilitation traumatisierter Reitpferde widmet. Der Verein wurde von Eileen Kraus und Sarah Gross ins Leben gerufen und zählt derzeit 13 Mitglieder, die sich intensiv um die artgerechte Haltung der Tiere kümmern.
Das Hauptziel von Letzte Weide e.V. ist es, den Pferden einen Neuanfang zu ermöglichen. Statt lediglich als Gnadenhof zu fungieren, konzentriert sich der Verein darauf, den Tieren eine umfassende gesundheitliche und soziale Rehabilitation zu bieten. Eileen Kraus, eine erfahrene Pferdetrainerin und Reitlehrerin, begegnet in ihrer täglichen Arbeit oft misshandelten Pferden, die als „Sportgeräte“ betrachtet und brutal behandelt werden. Ein Beispiel für den Einsatz des Vereins ist Jessy, ein 25 Jahre altes Deutsches Reitpony, das in einem katastrophalen Zustand zu Letzte Weide kam. Sie hatte eine Schädelfraktur erlitt und ist auf einem Auge erblindet.
Finanzielle Unterstützung dringend benötigt
Der Verein ist auf finanzielle Hilfe angewiesen, um die hohen Kosten für die Pflege und Rehabilitation der Pferde decken zu können. Unterstützungsangebote in Form von Patenschaften und Spenden sind besonders wichtig. Jede Spende von 50 Euro reicht beispielsweise aus, um die monatlichen Heukosten für ein Pferd zu decken. Der Jahresbeitrag für passive Mitglieder liegt bei 30 Euro.
Eine GoFundMe-Kampagne wurde ins Leben gerufen, um zusätzliche Mittel zu generieren. Diese Kampagne ermöglicht es den Unterstützern, aktiv zur Verbesserung der Lebensbedingungen für die bedrohten Tiere beizutragen. Die Vereinsmitglieder bringen sich zu 100 % ehrenamtlich ein, weshalb jeder Beitrag direkt dem Wohl der Pferde zugutekommt. Die gesammelten Gelder werden nicht nur für die monatlichen Ausgaben benötigt, sondern auch für notwendige Tierarztchecks, Impfungen, Transport sowie Notfallbehandlungen.
Eröffnungsevent für zukünftige Hilfe
Um auf den Verein aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln, plant Letzte Weide e.V. ein Eröffnungsevent im Dezember auf dem Stallgelände. Dort wird ein Flohmarkt organisiert, es werden Ponyreiten und Kuchenverkauf angeboten, und ein Informationsstand informiert über die Ziele des Vereins. Alle Einnahmen aus diesem Event fließen direkt in den Tierschutz und unterstützen die erste Aufnahme von Pferden.
Für weitere Informationen über den Verein kann die Website www.letzteweideev.de besucht werden. In einem Land, in dem es zahlreiche Tierschutzorganisationen gibt, ist es wichtig, die transparenten und seriösen Vereine zu unterstützen. Die Übersicht über seriöse Tierschutzorganisationen in Deutschland zeigt, dass nicht alle Organisationen gleich sind. Merkmale wie Vereinskinnsolution, Transparenz und regelmäßige Berichterstattung sind entscheidend, um sicherzustellen, dass Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird, wie [haustiere-aktuell.de] informiert.
Mit einem klaren Fokus auf das Wohl der Tiere und einer engagierten Mitarbeiterschaft hat Letzte Weide das Potenzial, ein wichtiger Bestandteil des Tierschutzes in der Region zu werden. Unterstützung, sei es durch Spenden, Patenschaften oder aktive Mitgliedschaft, kann den Unterschied für die vielen chancenlosen Tiere machen, die dringend Hilfe benötigen.
Besuchen Sie die Kampagne zur Unterstützung der traumatisierten Pferde auf [GoFundMe] für weitere Details.