Am Marienplatz in Schwerin hat der neue Brotladen „Backverrückt“ seine Tore geöffnet. Geschäftsführer Guido Wohlgemuth und sein Sohn Malte haben ein ganz besonderes Konzept realisiert. Die Eröffnung fand unter einer Vielzahl von Herausforderungen statt, insbesondere wegen des Personalmangels, der jedoch rechtzeitig gelöst werden konnte. Kunden dürfen sich auf ein spezialisiertes Angebot freuen: „Backverrückt“ konzentriert sich ausschließlich auf Brot und verzichtet ganz auf Café-Tische, Getränke oder Kuchen.

Die Öffnungszeiten des Ladens sind von 9 bis 17 Uhr, und alles wird bargeldlos abgerechnet. Die Auswahl umfasst 20 verschiedene Brote, darunter das beliebteste Brot, die „300 Grad Dinkel“, sowie ausgefallene Varianten wie die Müsli-Stange mit Datteln und Feigen, das Dinkel-Ciabatta und den „Alten Fritz“, ein Roggenvollkornbrot, das nach einem Rezept aus dem Jahr 1899 hergestellt wird. Alle Brote werden ohne Zusatzstoffe produziert und der Teig hat eine Ruhezeit von 24 Stunden vor dem Backen.

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Tradition und Qualität vereint

Malte Wohlgemuth, 29 Jahre alt und Meisterbäcker, ist Teil der fünften Generation der Bäckerfamilie Wohlgemuth. Dies ist ein wichtiger Aspekt der Philosophie von „Backverrückt“, denn die Tradition verbindet sich hier mit hohen Qualitätsstandards. Vor der Eröffnung des Ladens betrieb die Familie bereits eine Verkaufsstelle in Schwerin. Dort wurden ihre Brote in einem Regal beim „Fruchteck Kellputt“ am Platz der Freiheit verkauft.

Ein weiteres Merkmal von „Backverrückt“ ist, dass die Brote nur als ganze oder halbe Laibe verkauft werden; geschnittene Varianten sind nicht erhältlich. Kunden haben zudem die Möglichkeit, ihre ausgewählten Brote im Laden zu probieren – kleine Würfel und Butter oder Olivenöl stehen dafür bereit. Dieses Konzept fördert die Interaktion mit den Produkten und schafft eine besondere Beziehung zwischen Kunde und Bäcker.

Hochwertige Zutaten aus der Region

Ein essentieller Bestandteil der Philosophie von „Backverrückt“ ist die Verwendung hochwertiger Zutaten. Das Getreide für die Brote wird in der eigenen Müllerei täglich zu Vollkornmehl vermahlen. Weizen und Roggen stammen vom Hof Medewege, während der Dinkel von der Domäne Fredeburg bezogen wird. Diese enge Zusammenarbeit gewährleistet eine hohe Qualität und Frische der Rohstoffe. Alle Getreidearten werden in drei sortenreinen Mühlen vermahlen, was durch die Verwendung von Naturmahlsteinen und schonender Handhabung erreicht wird. Die geringen Reibungen und Drücke während des Mahlens maximieren die Nährstoffausbeute, und das frisch gemahlene Mehl wird direkt nach dem Mahlen verbacken, um die Qualität der Endprodukte weiter zu steigern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Backverrückt“ nicht nur ein neues Geschäft in Schwerin ist, sondern auch ein Versprechen für handwerklich hergestelltes, traditionelles Brot mit einem klaren Fokus auf Qualität und Regionalität. Die Idee, gutes Brot ohne Schnickschnack zu verkaufen, trifft offenbar den Nerv der Zeit und findet bereits jetzt großen Anklang bei den Kunden.