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Am Sonntag, dem 15. März, verwandelt sich der Markgrafensaal in Hohenstadt in einen lebendigen Kulturort. Die Kulturgemeinschaft Hohenstadt lädt ab 14 Uhr zu einer Veranstaltung ein, die sich ganz der Verbindung von Kunst und Kulinarik widmet. Der Eintritt zu diesem Event ist kostenlos, ebenso wie die angebotenen Köstlichkeiten: Kaffee und selbstgebackene Kuchen von den Dorfbäckerinnen laden zum Verweilen ein. Die Veranstalter freuen sich jedoch über Spenden, um die kulturellen Initiativen in der Region zu unterstützen.

Das Programm wird überwiegend von Hohenstädter Künstlern gestaltet, was das Gemeinschaftsgefühl und die lokale Verbundenheit unterstreicht. Die Besucher haben die Gelegenheit, die Werke des bedeutenden Malers und Grafikers Ernst Pflaumer (1905-1985) zu bewundern, dessen künstlerisches Vermächtnis von seinen Erben der Gemeinde übergeben wurde. Die Ausstellung zeigt seltene Exemplare aus seinem Archiv und bietet auf Wunsch Informationen zu ehemaligen Gebäuden, die in seinen Arbeiten thematisiert werden.

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Ein Blick auf Ernst Pflaumer

Ernst Pflaumer, aufgewachsen in Hohenstadt, war nicht nur ein bedeutender Künstler, sondern auch eine prägende Persönlichkeit der regionalen Kultur. Nach seiner Ausbildung an der Nürnberger Kunstgewerbeschule und seinem Studium an der Akademie in Berlin lebte er ab 1931 wieder in seiner Heimat. Er arbeitete als Kunsterzieher und war bis zu seinem Ruhestand Präsident des Bundes Fränkischer Künstler. Seine Werke, darunter Ölgemälde, Ätzradierungen, Aquarelle und Lithografien, zeigen einen stilistischen Wandel und eine detailgetreue Ausarbeitung, die seine Verbundenheit zur Heimat widerspiegeln. Eine Pommelsbrunner Dorfansicht zierte sogar den Einband der 700-Jahr-Chronik von Pommelsbrunn. Die Ausstellung in Hohenstadt wird durch die Einführungsrede seines Sohnes Martin Pflaumer bereichert, der die Besucher durch die künstlerischen Schätze führt (Quelle).

Der Hohenstädter Tanzkreis wird die Veranstaltung mit einer Aufführung bereichern, indem sie Schrittfolgen und Gruppenfiguren präsentieren. Musikalisch untermalt wird das Event von der Gesangsgruppe „Hohenstieder Sänger“ sowie der Gruppe Zauberharfen. Diese Darbietungen tragen zur festlichen Stimmung bei und laden die Besucher dazu ein, die kulturellen Wurzeln der Region zu feiern.

Kulturelle Vernetzung und Austausch

In einer Zeit, in der kulturelle Veranstaltungen mehr denn je auf Vernetzung und Austausch angewiesen sind, bietet die Hohenstädter Veranstaltung ein hervorragendes Beispiel für die Stärkung der lokalen Kultur. Ähnlich wie bei den Kulturknotenpunkten in Nordfriesland, wo Kulturakteure zusammenkommen, um Bedürfnisse der Kulturszene sichtbar zu machen und neue Kooperationen zu fördern (Quelle), zeigt Hohenstadt, wie wichtig es ist, lokale Künstler und ihre Werke zu unterstützen.

Besucher dieses besonderen Nachmittags können sich auf einen inspirierenden Tag freuen, der nicht nur die Kunst von Ernst Pflaumer in den Mittelpunkt stellt, sondern auch die Gemeinschaft und die Traditionen von Hohenstadt feiert. Ein Besuch lohnt sich, um in die kulturelle Vielfalt der Region einzutauchen und die Verbindungen zur eigenen Heimat zu stärken.