Am Sonntagmorgen, dem 2. November 2025, kam es zu einem Brand in der Friedrich-von-Keller-Schule in Abtsgmünd. Laut Schwäbische Post brachen mehrere Akkus von Schultablets in Brand, was zur Alarmierung der Feuerwehr gegen 10:30 Uhr führte.

Die Abtsgmünder Feuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen und insgesamt 45 Einsatzkräften aus. Unterstützung erhielt sie von der Abteilung Hohenstadt. Dank der raschen und effizienten Reaktion konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Es wurden nur etwa 50 Liter Wasser benötigt, um die Flammen zu ersticken. Zudem wurde ein Übergreifen des Feuers auf andere Räume erfolgreich verhindert, da die Brandschutztüren gut funktionierten.

Schaden und Ursachen

Glücklicherweise gab es bei dem Vorfall keine Verletzten. Dennoch wird der entstandene Sachschaden auf rund 80.000 Euro geschätzt. Die Brandursache wird derzeit untersucht, wobei ein technischer Defekt der Akkus als wahrscheinliche Ursache gilt.

Vor Ort waren auch die Schulleiterin Nicole Rathgeb sowie Bürgermeister Armin Kiemel, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Für den regulären Schulbetrieb am Montag, dem 3. November, gibt es derzeit keine Gefahr, auch wenn kurzfristige Änderungen im Ablauf möglich sind.

Rückblick auf frühere Vorfälle

Dieser Vorfall ist nicht der erste größere Einsatz der Feuerwehr an der Friedrich-von-Keller-Schule. Im Dezember 2023 hatte die Feuerwehr bereits wegen Verdachts auf ein Gasleck ausrücken müssen. Solche Vorfälle unterstreichen die Bedeutung von gutem Brandschutz in Bildungseinrichtungen. Laut FeuerTrutz gibt es in Deutschland zwar zahlreiche Statistiken zu Bränden und deren Ursachen, doch eine umfassende und einheitliche Brandstatistik fehlt.

Die Bereitstellung detaillierter Statistiken könnte zur Verbesserung der Brandsicherheit beitragen und helfen, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen. Dies gilt umso mehr für Einrichtungen, in denen Kinder und Jugendliche betreut werden.