In Bad Ditzenbach, einer kleinen Gemeinde im Landkreis Göppingen, wird derzeit an einem einzigen Standort die Geschwindigkeit der Fahrzeuge überwacht. Die Polizei hat dafür eine mobile Radarfalle an der B466 (PLZ 73342) eingerichtet. Am 10.02.2026 um 11:52 Uhr wurde diese Radarfalle gemeldet. An diesem Standort gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Es gibt jedoch noch keine offizielle Bestätigung für den Blitzerstandort (Stand: 10.02.2026, 14:19 Uhr). Die Überwachung des Straßenverkehrs in der Region Göppingen erfolgt kontinuierlich, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die häufigen Tempoüberschreitungen, die oft die Hauptursache für Unfälle sind, zu reduzieren. Daher ist es ratsam, die Geschwindigkeit stets an die Gegebenheiten der Straße anzupassen. Ein Blick in die Straßenverkehrsordnung zeigt, dass die Nutzung von technischen Hilfsmitteln zur Störung oder Anzeige von Verkehrsüberwachungs-Maßnahmen nach Paragraph 23 verboten ist. Es ist jedoch nicht strafbar, ein Smartphone mit einer Blitzer-App mit sich zu führen, solange diese während der Fahrt nicht aktiviert wird. Ein separater Blitzerwarner, der kurzfristig nutzbar ist, ist allerdings strafbar.
Technische Aspekte der Geschwindigkeitsmessung
Die Tempolimits, die in Deutschland gelten, sind nicht willkürlich festgelegt, sondern dienen in erster Linie der Verkehrssicherheit. Wo genau geblitzt werden darf, ist in spezifischen Richtlinien geregelt. Interessanterweise ist es auch in Ordnung, bei widrigen Witterungsbedingungen wie Regen, Glatteis oder Schnee Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen, ohne dass ein sichtbarer Blitz notwendig ist. In Deutschland kommen verschiedene Messverfahren zum Einsatz, darunter Lasermessungen, Radarmessungen und Induktionsschleifen. Bei der Lasermessung etwa werden Laserstrahlen ausgesandt, die von Fahrzeugen reflektiert werden. Die Geschwindigkeit wird dann durch eine Weg-Zeit-Berechnung ermittelt. Die Radarmessung funktioniert ähnlich, nutzt jedoch den Doppler-Effekt zur Geschwindigkeitsbestimmung. Induktionsschleifen hingegen erkennen Fahrzeuge durch Veränderungen im Magnetfeld und berechnen die Geschwindigkeit anhand der Zeit bis zur nächsten Spule. Alle diese Verfahren müssen technisch geprüft und zugelassen werden, um als standardisierte Messverfahren anerkannt zu werden.
Bußgelder und Konsequenzen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen
In Bad Ditzenbach, wie auch in anderen Teilen Deutschlands, gelten Geschwindigkeitsüberschreitungen in geschlossenen Ortschaften als besonders schwerwiegend und führen zu höheren Bußgeldern. In 30er-Zonen sind die Strafen besonders streng. Beispielsweise wird eine Überschreitung von 21 km/h in einer 30er-Zone mit einem Punkt in Flensburg und einem Bußgeld von 80 EUR geahndet. Bei einer Überschreitung von mehr als 31 km/h droht sogar ein Fahrverbot von einem Monat, zwei Punkte in Flensburg und ein Mindestbußgeld von 160 EUR. Während geringfügige Verstöße, die Bußgelder unter 35 EUR nach sich ziehen, nicht zu einem Eintrag im Fahreignungsregister führen, können schwerwiegende Verkehrsdelikte wie das Fahren unter Alkoholeinfluss als Straftaten gewertet werden.
Die Überwachung von Geschwindigkeitsüberschreitungen erfolgt durch verschiedene Radarfallen und Blitzertypen. Ein beliebtes Messgerät ist das Poliscan Speed, das für seine Effizienz und Genauigkeit bekannt ist. Letztendlich ist es wichtig, die gesetzlichen Vorgaben zu kennen und sich an die geltenden Geschwindigkeitslimits zu halten, um die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Weitere Informationen zu Bußgeldern und Punkten finden Sie in unserem umfassenden Bußgeldkatalog unter diesem Link.
Für weitere Details zu Geschwindigkeitsmessungen und deren rechtlichen Rahmenbedingungen besuchen Sie auch die Seiten des ADAC.