Heute, am 11. Februar 2026, sieht sich der Landkreis Heidenheim mit einer erheblichen Wetterwarnung konfrontiert. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat um Mitternacht eine Warnung vor Sturmböen ausgegeben, die zwischen 03:00 und 21:00 Uhr gelten wird. Die Windgeschwindigkeiten werden dabei aus südwestlicher Richtung zwischen 50 km/h und 70 km/h erwartet, während in exponierten Lagen sogar Böen von bis zu 80 km/h möglich sind. Betroffen sind insbesondere die Gemeinden Gerstetten, Heidenheim und Königsbronn.
Die Warnstufe 2 (Orange) des DWD weist auf ein mögliches markantes Wetter hin. Dies bringt nicht nur starke Winde mit sich, sondern auch die Gefahr von herabstürzenden Ästen und umherfliegenden Gegenständen. Daher empfiehlt der DWD, frei stehende Objekte wie Möbel und Leinwände zu sichern, Zelte und Abdeckungen zu befestigen und auf herabfallende Gegenstände zu achten. Aktuell zeigt sich der Himmel über Heidenheim überwiegend bewölkt, bei einer Temperatur von 2 Grad Celsius und einer hohen Luftfeuchtigkeit von 95%.
Wetterlage und Stündlicher Wettertrend
Der stündliche Wettertrend zeigt, dass die Temperaturen über den Tag hinweg relativ stabil bleiben. So sind um 00:00 Uhr 2°C bei 0% Niederschlag gemessen worden, während sich die Niederschlagsrate ab 02:00 Uhr auf 100% erhöht hat. Ab 05:00 Uhr wird ein leichter Temperaturanstieg auf 3°C verzeichnet, jedoch bleibt der Niederschlag bei 100%. Der Wind nimmt im Laufe der Nacht ebenfalls zu und erreicht um 10:00 Uhr 28 km/h.
Zusätzlich zu den starken Winden ist es wichtig, die Warnstufen für Windböen in Deutschland zu beachten. So erfolgt ab einer Warnstufe 1 eine Warnung bei Böen über 50 km/h in 10 m Höhe. Die Warnstufe 2 greift bei Windgeschwindigkeiten zwischen 65 und 85 km/h, während ab 90 km/h in Gipfellagen Einzelfallentscheidungen getroffen werden. Bei Böen über 140 km/h wird eine Warnung der Warnstufe 4 ausgegeben, was ein extremes Unwetter signalisiert wetter.com.
Wetterentwicklung im Kontext
Die aktuelle Wetterlage wird durch atlantische Tiefausläufer beeinflusst, die milde Luft nach Deutschland bringen. Gleichzeitig bleibt die polare Kaltluft im Norden und Nordosten des Landes. Dies führt zu einer erhöhten Gefahr von Glatteis und weiteren Wetterphänomenen in anderen Regionen, wie zum Beispiel im Nordosten, wo Schnee und Glatteis nicht ausgeschlossen sind. Im Südschwarzwald kann es zu ergiebigem Dauerregen kommen, während auch in Hochlagen teils schwerer Sturm droht wettergefahren.de.
Im Hinblick auf die Windwarnungen ist es wichtig, sich der Gefahren bewusst zu sein, die mit den vorherrschenden Bedingungen einhergehen. Die Warnung des DWD und die zusätzliche Informationen zu den verschiedenen Warnstufen verdeutlichen, wie ernst die Situation heute ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Wetter in den kommenden Stunden entwickeln wird, und wir empfehlen, die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.