Am Dienstag, den 30. September 2025, kam es in einer Schule in Gerstetten, Landkreis Heidenheim, zu einem Vorfall, bei dem Reizgas versprüht wurde. Ein 16-jähriger Schüler steht im Verdacht, für die gefährliche Aktion verantwortlich zu sein. Gegen 11:30 Uhr alarmierte die Schule die Polizei, nachdem zahlreiche Schüler über Atembeschwerden klagten.
Insgesamt 26 Personen wurden nach dem Vorfall vom Rettungsdienst untersucht. Alle Betroffenen konnten die Schule nach den medizinischen Untersuchungen wieder verlassen. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den verdächtigen Schüler aufgenommen und prüft, ob weitere Personen in die Tat involviert waren. Zu den Hintergründen des Vorfalls machte die Polizei bislang keine Angaben. All-in berichtet über die Details des Geschehens.
Alarm im Schulgebäude
Der Vorfall ereignete sich in der Herrentoilette der Schule. Die Reizgas-Attacke hat nicht nur zu unmittelbaren gesundheitlichen Beschwerden geführt, sondern auch einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. In den letzten Wochen gab es in Deutschland mehrere ähnliche Vorfälle an Schulen, was Besorgnis erregt. Berichte über solche Vorfälle sind insbesondere aus Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern bekannt geworden.
In einer Schule in Lichtenstein, Sachsen, wurden kürzlich 42 Menschen verletzt, darunter 38 Kinder. Die Symptome umfassten Husten und Atemwegsreizungen. Zwei Schüler mussten aufgrund ihrer Beschwerden ins Krankenhaus gebracht werden. Solche Vorkommnisse werfen die Frage auf, wie sicher die Schulen in Deutschland sind und welches Umfeld für Schülerinnen und Schüler geschaffen wird. Auch n-tv widmet sich dieser Problematik.
Besonders kritisch ist die Tatsache, dass in mehreren deutschen Städten Reizgasvorfälle innerhalb kürzester Zeit gemeldet wurden. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Bietigheim-Bissingen, wo die Feuerwehr aufgrund einer stark riechenden Flüssigkeit eingreifen musste. Auch dort hatten die betroffenen Schüler Glück im Unglück und konnten unverletzt entlassen werden.
Die öffentliche Diskussion über die Sicherheit an Schulen sowie über den Umgang mit derartigen Vorfällen wird durch diese Ereignisse neu entfacht. Während die Polizei in Gerstetten weiterhin ermittelt, bleibt abzuwarten, ob diese Vorfälle zu einem Umdenken in Bezug auf die Sicherheit an Schulen führen werden. Weitere Informationen zu den Vorfällen und den entsprechenden Ermittlungen werden in den kommenden Tagen erwartet. Die Schwäbische Post berichtet ebenfalls über die jüngsten Entwicklungen.