Die Region Eschenbach und Schlammersdorf ist im wahrsten Sinne des Wortes unter Schnee eingehüllt und die Euphorie ist spürbar. Die Stadt Eschenbach hat eine Schneemann-Challenge organisiert, um die kreativsten und lustigsten Schneemänner zu prämieren. Bürgermeister Marcus Gradl hat in den sozialen Medien zur Teilnahme aufgerufen, was ein hohes Maß an Begeisterung und viele Rückmeldungen im Rathaus zur Folge hatte. Bereits nach wenigen Stunden wurden über 50 Bilder von Schneemännern eingesendet und kleine Preise sowie eine Bewertung des Wettbewerbs angekündigt. Das Engagement ist bemerkenswert und zeigt, wie Schnee Menschen zusammenbringt.

Kreative Gestaltungsmöglichkeiten sind der Schlüssel zum Erfolg der Challenge. So können die Teilnehmer ihre Schneemänner mit Hüten, Schals, Mohrrüben als Nase und Kohlen für die Augen kreativ ausstatten. Darüber hinaus plant das Apfelbacher „Bauwong-Team“ den Bau des größten Schneemanns der Stadt. Auch die Mitarbeiter der Firma Dunzer sind aktiv und kreieren einen Schneemann, der dem Seniorchef nachempfunden ist. Selbst die neunjährige Natalie, die krank im Krankenhaus liegt, lässt sich die Teilnahme nicht nehmen und bastelt ein künstliches Modell.

Gemeinschaftsgeist und kreative Ideen

Die Gemeinde Schlammersdorf beteiligt sich ebenfalls an der Schneemann-Challenge und hat ihren eigenen „Riesen von Schlammersdorf“ erschaffen, der die Besucher des Dorfes begrüßt. Diese Initiativen werden von der Unabhängigen Wählergemeinschaft und der Katholischen Landjugend gefördert, um den gemeinschaftlichen Zusammenhalt durch den Bau von Schneemännern zu fördern. Unter anderem zeigt die Dorfgemeinschaft in Ernstfeld kreative Ideen in Form einer Schneemann-Familie, was die Freude und den Zusammenhalt in der Gemeinde weiter verstärkt.

Diese Wettbewerbe sind nicht nur ein Spaß, sondern tragen auch zur Erlebnispädagogik bei. Veranstaltungen wie die Schneemann-Challenge zeigen, wie wichtig Bewegung und Kreativität in der kalten Jahreszeit sind. Es gibt viele weitere Möglichkeiten, die winterliche Aufenthaltszeit aktiv zu gestalten, darunter Klassiker wie Schneemann bauen, Schneeengel machen oder Schneeschuhwandern. Eltern und Kinder können zudem an verschiedenen erlebnispädagogischen Winterübungen teilnehmen, die sowohl sportliche Aktivitäten als auch kreatives Bauen umfassen.

Ein Wettbewerbs-Highlight

Ein weiterer Aspekt dieser Challenge wird durch die Mitwirkung der Mittelschule Eschenbach deutlich. Rektor Wolfgang Bodensteiner hatte bereits im Jahr 2020 alle Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an einer ähnlichen Schneemann-Challenge eingeladen. Die Aufgabe war es, den schönsten und einfallsreichsten Schneemann zu bauen, wobei die kreativen Ideen sprudelten. Über 60 Teilnehmer reichten ihre Bilder ein, darunter auch originelle Figuren wie Schneehexen und Schneekatzen. Die Gewinner erhielten nicht nur eine kleine Schokolade, sondern auch Preise wie eine Schneemanntasse und Gutscheine.

Platz Name Klasse
1. Hodnett Nicolas Klasse 4
2. Griener Lennart Klasse 2
2. Griener Marlen Klasse 3
3. Fees Mika Klasse 3

Die Schneemann-Challenge hat sich somit nicht nur zu einem Unterhaltungsereignis entwickelt, sondern fördert auch den Gemeinschaftssinn und die Kreativität in der Region. Während der Winterzeit bleibt der Spaß im Schnee nicht aus, und die traditionelle Beschäftigung mit Schnee erfährt eine neue Aufwertung. Das zeigen nicht zuletzt auch die kreativen Ideen, die in diesem Jahr wieder aus vielen Teilen der Region hervorgebracht werden.

Für weitere Informationen über die Schneemann-Challenge können Sie die Berichte auf oberpfalzecho.de, mgs-eschenbach.de und neverest.at nachlesen.