Am Samstagmorgen kam es in Eschenbach zu einem Brand im Dachstuhl des örtlichen Feuerwehrgerätehauses. Insgesamt 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Laut Feuerwehr-Leiter Sebastian Reh stellte eine rissende Stromleitung während des Einsatzes eine besondere Gefahr dar. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt. Dies wurde von Radiosiegen berichtet.
Parallel zu diesem Vorfall ereignete sich in der vergangenen Nacht in Puderbach ein weiterer schwerwiegender Brand. Hier brannte ein Wohnhaus, wobei fünf Personen leicht verletzt wurden. Aufgrund der erheblichen Rußentwicklung ist das Gebäude gegenwärtig nicht bewohnbar. Der Schaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt.
Feuerwehreinsätze in der Region
Die Feuerwehr Puderbach war in den letzten Wochen mehrfach im Einsatz, wie aus deren aktueller Einsatzliste hervorgeht. Am 18. September 2025 beispielsweise musste die Feuerwehr wegen eines Kaminbrandes in Dernbach ausrücken. Zudem gab es am 10. September gleich zwei Einsätze: Zunächst brannte ein Rasentraktor in Dürrholz-Daufenbach, gefolgt von einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Industriegebiet Dürrholz. Auch ein unklarer Verkehrsunfall auf der BAB 3 erforderte die Unterstützung von Feuerwehr Puderbach und weiteren Einheiten.
Im September gab es zudem einen Vorfall mit einem brennenden Strommast in Puderbach-Reichenstein, wobei die Feuerwehr hier ebenfalls im Einsatz war. Diese Informationen stammen aus der Webseite der Feuerwehr Puderbach.
Häufige Einsätze der Feuerwehren
Die Feuerwehr Puderbach hat in den letzten Monaten viele Einsätze verzeichnet, die von Kaminbränden über Verkehrsunfälle bis hin zu Brandmeldeanlagen reichen. Der intensive Einsatz der Feuerwehr zeigt die Herausforderungen, mit denen die Wehren in der Region konfrontiert sind, insbesondere in Anbetracht der hohen Feuerrisiken in trockenen Perioden und weiteren Gefahren, die durch technische Defekte wie den rissenden Stromleitungen entstehen können.
Das Ausmaß der Schäden und die häufigen Einsätze führen zu einer enormen Belastung für die Einsatzkräfte und die Infrastruktur. Die Beamten der Feuerwehr betonen die Notwendigkeit von Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere in stark genutzten öffentlichen Gebäuden und Wohnhäusern. Dadurch soll der Schutz von Menschenleben und Eigentum gewährleistet werden.